Donnersbergkreis Fussball: Giehl setzt auf das Kollektiv

WINNWEILER. Nach der Heimniederlage gegen Bingen zum Jahresauftakt muss Verbandsligist ASV Winnweiler heute um 16 Uhr erstmals in diesem Jahr auswärts antreten. Die Partie beim Aufsteiger SG Eintracht Bad Kreuznach findet aber nicht im altehrwürdigen Möbus-Stadion statt, sondern auf dem Kunstrasenplatz in Winzenheim.
Dies sollte für die Kicker aus der Nordpfalz nicht von Nachteil sein, sind sie den Kunstrasen doch von zu Hause gewohnt. Allerdings verlief das Auftaktspiel im neuen Jahr auf eigenem Gelände nicht wie erhofft. Am Ende unterlag man der Hassia aus Bingen verdient mit 0:3. „Wir haben ganz gut angefangen und wurden dann kalt erwischt. Wir waren nicht eng genug am Mann, und bei eigenen Aktionen hat irgendwo auch die Überzeugung gefehlt“, sagt ASV-Trainer Jürgen Giehl im Rückblick. Trotz der drei Gegentore hat er sich für Torhüter Robin Assel gefreut, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder das Tor hütete und in der ersten Halbzeit den Angriffen der Gäste praktisch tatenlos zusehen musste. „Er hat am Ende noch ein paar Sachen gehalten, und das hat ihm sicher gut getan“, sagte Giehl. In Bad Kreuznach, respektive Winzenheim, wird der ASV auch einen sicheren Torwart brauchen, denn die Hausherren stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter Winnweiler und würden sicher gerne mit einem Sieg vorbeiziehen. Personell wird sich gegenüber dem vergangenen Sonntag nicht allzu viel verändern. Marco Petrusch droht mit Knieproblemen auszufallen, dafür wird Christoph Scharfenberger wieder dabei sein. Ändern muss sich aber das Spiel des ASV, wie Giehl schon vor Wochenfrist anmahnte, als er über die wenig überzeugende Vorbereitung gesprochen hatte: „Wir müssen jetzt als Mannschaft auftreten, denn nur im Kollektiv sind wir stark. Der Kopf spielt da eine entscheidende Rolle. Wenn wir ein Erfolgserlebnis haben, dann läuft es auch wieder.“ |bsl