Donnersbergkreis Fussball: Göllheimer Kicker unter Zugzwang

«GÖLLHEIM.» Nachholspieltag kurz vor Christi Himmelfahrt in der A-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg: Heute (19 Uhr) empfängt der abstiegsbedrohte TuS Göllheim die SG Enkenbach/Mehlingen. Morgen Abend (19 Uhr) gastiert die ebenfalls im Abstiegskampf steckende SG Appeltal beim Tabellenschlusslicht SV Neuhemsbach. Tabellenführer SV Gundersweiler kann zeitgleich mit einem Heimsieg über die TSG Trippstadt einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen.
Ein 3:3 holte Göllheim am Sonntag in Katzweiler. Das Resultat beim Tabellensiebten liest sich gut, allerdings vergeigte der TuS eine Drei-Tore-Führung. Marvin Mahler, Joshua Krauß und Srdjan Savic stellten bis Minute 25 auf 3:0 aus Göllheimer Sicht, ehe die Hausherren kurz vor der Halbzeit sowie im zweiten Durchgang drei Treffer erzielten. TuS-Trainer Thorsten Mahler sieht die Partie dennoch positiv: „Das ist natürlich sehr schade, aber die jungen Wilden müssen noch Lehrgeld zahlen. Die erste Halbzeit war gnadenlos gut von uns. Wir haben endlich starke offensive Akzente gesetzt.“ Göllheim (29 Zähler) teilt sich punktgleich mit vier anderen Teams den drittletzten Tabellenplatz, der zum Abstieg führen kann. Mit einem Heimsieg heute gegen die SG Enkenbach/Mehlingen könnte der TuS mit den Kombinierten auf Rang acht nach Punkten gleichziehen. „Wir sind ein bisschen unter Zugzwang, allerdings werden wir uns auch mal belohnen müssen“, so Mahler. Ebenfalls vom Abstieg bedroht ist die SG Appeltal, derzeit mit 29 Punkten auf Rang 14. „Wir haben in den entscheidenden Phasen unsere Chancen nicht genutzt, einen Elfmeter verschossen und sind dreimal allein auf den Torhüter gelaufen, dazu haben wir hinten zu einfach Tore hergeschenkt“, bilanziert Spielertrainer Patrick Schäffler die 2:6-Niederlage vom Sonntag beim VfR Kaiserslautern II. Morgen Abend in Neuhemsbach „müssen wir gewinnen“. Dirk Frantz, Patrick Scheid und Christoph Engert sind wieder dabei. Christopher Mecking und Benjamin Meitzler fehlen. Durch den 8:1-Erfolg gegen Neuhemsbach und die parallele Niederlage Niederkirchens bei der TSG Kaiserslautern II führt der SV Gundersweiler die Tabelle nun mit drei Punkten Vorsprung an. Einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft kann der Aufsteiger morgen im Duell mit dem Tabellenfünften TSG Trippstadt machen. Dennoch warnt Spielertrainer Michael Hammerschmidt: „Das Wort Meisterschaft fällt zu oft. Wir haben noch vier Spiele und ein richtig schweres Restprogramm. Da ist noch nichts geklärt. Trippstadt war für mich vor der Runde Favorit. Im Hinspiel haben sie innerhalb von 25 Minuten 3:0 geführt. Das darf uns nicht wieder passieren.“