Donnersbergkreis Fussball: Drittes Heimspiel in Folge für den ASV

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WINNWEILER. Der Spielplan meint es momentan gut mit dem ASV Winnweiler. Heute Nachmittag um 16 Uhr empfängt der Verbandsligist im dritten Heimspiel in Folge den Tabellennachbarn SC Idar-Oberstein und könnte mit einem weiteren Erfolg einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Es wäre natürlich sehr schön, wenn wir noch einmal gewinnen könnten“, gibt sich ASV-Trainer Jürgen Giehl kurz dem Wunschdenken hin, um dann aber gleich auf die harten Fakten der Realität hinzuweisen. „Wir können uns auf nichts ausruhen, in der Tabelle geht es sehr eng zu.“ Alle Teams ab Platz zehn, mit Ausnahme des Schlusslichtes Ingelheim, haben in diesem Jahr schon gepunktet, haben zum Teil, wie auch der ASV, noch Nachholspiele zu absolvieren. So wirkt der zehnte Tabellenplatz, den der Aufsteiger derzeit inne hat, souveräner als er eigentlich ist. Direkt dahinter, mit einem Punkt Rückstand, lauert schon der kommende Gegner. Von daher wäre ein weiterer Erfolg ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt, ohne aber schon eine Vorentscheidung herbeizuführen. Dass sein Team am vergangenen Spieltag nach dem Ausgleichstreffer gegen einen in dieser Phase stärkeren Gegner nicht eingebrochen ist, sondern einen 3:1-Sieg herausgekontert hat, sieht Giehl als einen weiteren Entwicklungsprozess seiner Spieler. „Das wird ihnen helfen, in ähnlich schwierigen Situationen an das eigene Leistungsvermögen zu glauben.“ Gegen Oberliga-Absteiger Idar-Oberstein steht noch eine kleine Rechnung aus der Hinrunde offen. Mit einer 1:5-Niederlage kehrte der ASV vom Gastspiel in der Edelsteinstadt zurück. Nachdem der SC mit fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen vor der Winterpause in die Gefahrenzone gerutscht war, scheint die Mannschaft von Trainer Murat Yasar aber jetzt für den Abstiegskampf gerüstet. Mit 4:0 wurde zuletzt der SV Rodenbach vom Platz gefegt. Sehr fraglich ist der Einsatz des Stürmers Fabian Schmitt (Erkältung). (bsl)

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