Donnersbergkreis Fussball: ASV und Rüssingen verlieren in Albisheim

Mit Händen und Füßen: Nico Müller (VfR Grünstadt, links) gegen den Rüssinger Rene Schwall.
Mit Händen und Füßen: Nico Müller (VfR Grünstadt, links) gegen den Rüssinger Rene Schwall.

«ALBISHEIM.» Am Freitagabend fanden die beiden Halbfinalspiele der Albisheimer Sportwoche statt, die vergangenen Dienstag wegen starken Regens ausgefallen waren. RWO Alzey besiegte den ASV Winnweiler mit einem ungefährdeten 4:1. Im zweiten Spiel schlug der VfR Grünstadt mit einem Tor in der letzten Spielminute den TuS Rüssingen mit 2:1. Das Spiel um Platz drei und das Finale werden am Sonntag, 6. August, nachgeholt (15.45 und 17 Uhr).

Im ersten Spiel des Abends standen sich Verbandsligist ASV Winnweiler und Verbandsliga-Aufsteiger RWO Alzey gegenüber. Nach einer kurzen Phase des Abtastens überraschte Alzey die Winnweilerer mit einem Doppelschlag. Zunächst kam Vllaznim Dautaj nach einem Eckstoß frei zum Kopfball (12.), dann setzte sich Christian Hahn in einem Konter gegen zwei Gegenspieler durch (13.). Der ASV, der noch nicht in Vollbesetzung spielte, zeigte vor allem in der Abwehr Defizite, aber auch im Spiel nach vorne gelang nur wenig. Alzey erhöhte in der 39. Minute durch ein Kopfballtor von Manuel Helmlinger auf 3:0. Zwei Minuten später traf Dautaj erneut, dieses Mal mit dem Fuß (41.). Nach der Pause konnte Winnweiler mehr Akzente setzen, Elias Weis erzielte den Ehrentreffer (59.). RWO-Kapitän Kevin Boos: „Wir hatten eine gute Raumaufteilung, haben den Ball gut laufen lassen und sind aggressiv in die Zweikämpfe gegangen.“ Winnweilers Trainer Jürgen Giehl gratulierte Alzey zum Sieg: „Alzey hat verdient gewonnen. Bis zum 1:0 waren wir gut im Spiel, aber dann haben uns individuelle Fehler zurückgeworfen.“ Im zweiten Halbfinale spielte TuS Rüssingen gegen den VfR Grünstadt um den Einzug ins Finale. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, kamen aber nur langsam ins Spiel. In der 32. Minute nahm sich Rüssingens Ibrahim Auli ein Herz, setzte sich auf der linken Seite alleine gegen seine Abwehrspieler durch und erzielte das 1:0. In der zweiten Hälfte war Rüssingen mehr darauf bedacht, die Führung zu verwalten, Grünstadt wurde stärker. In der 82. Minute belohnte sich der VfR mit dem Ausgleichstreffer. Joker Nico Tschirchke nutzte ein Missverständnis in der Rüssinger Hintermannschaft zum 1:1. Und Nico Müller erzielte sogar noch das 2:1 in der letzten Minute (90.). Grünstadts Betreuer Jens Benda: „Wir waren das bessere Team und haben verdient gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf das Finale, das hoffentlich ein hochkarätiges Freundschaftsspiel wird.“ „Grünstadt hat gut gespielt. Dass wir verloren haben, ist kein Problem. Wir sind ja noch in der Vorbereitung“, sagte Rüssingens Trainer Ako Yalcin.

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