Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball-Verbandsliga: Rüssingens Trainer Akgün Yalcin erwartet im FKP II einen schweren Gegner

Der TuS Rüssingen reist am Wochenende nach Pirmasens. Unser Bild zeigt Rüssingens Abichou Sabri (links) im Kopfduell beim Spiel
Der TuS Rüssingen reist am Wochenende nach Pirmasens. Unser Bild zeigt Rüssingens Abichou Sabri (links) im Kopfduell beim Spiel gegen Gau-Odernheim. Foto: Stepan

Eine Woche hatten die Spieler des TuS Rüssingen Zeit, sich von der ersten Niederlage nach sieben ungeschlagenen Spielen zu erholen. Am Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe auf der Pirmasenser Husterhöhe gegen den FK Pirmasens II auf das Team. Anstoß ist um 15.30 Uhr.

Schon im Pokalspiel gab es einige verletzungsbedingte Auswechslungen zu beklagen und die Serie setzte sich auch am Sonntag bei der Niederlage gegen Speyer fort. Da musste der in den letzten Wochen ganz stark aufspielende Jose Anderson Horacio de Lima schon nach einer guten halben Stunde ausgewechselt werden. Er wird auch in Pirmasens nicht auflaufen können – ein herber Verlust. Auch der Kapitän und Mittelfeldstratege Matheus Valerio Borghetti fehlt nach wie vor verletzt. Gerade bei der Niederlage gegen Speyer am vergangenen Sonntag hat man dessen Cleverness und Zweikampfstärke in den entscheidenden Szenen vermisst.

Schwere Aufgabe zu bewältigen

Außerdem sind mit Yahya Sanyang und Mikail Erdem zwei weitere, kaum zu ersetzende Stammspieler angeschlagen. Ob die beiden spielen können, entscheidet sich erst kurzfristig. „Uns erwartet eine schwere Aufgabe“ sieht TuS-Trainer Akgün Yalcin nicht nur wegen der Verletztenliste skeptisch auf das Duell mit dem alten Rivalen. Weil die erste Mannschaft des FKP in der Regionalliga schon am Samstag spielt, ist in der Zweiten sicher mit einigen personellen Überraschungen zu rechnen. „Uns hat etwas die Frische gefehlt“, sagte Yalcin nach dem Spiel gegen die robusten Speyerer und hofft natürlich, dass seine Spieler in dieser Woche den Akku wieder aufladen konnten. In den vergangenen Jahren gab es viele enge Duelle mit den Schuhstädtern mit unterschiedlichem Ausgang. In der vergangenen Saison verlor der TuS allerdings beide Spiele.

Zur Sache: Yalcin trotz Rot auf der Bank

Die Fifa führte zu Beginn der Saison 2019/2020 die Möglichkeit ein, auch Team-Offizielle mit Gelber, Gelb-Roter und Roter Karte zu bestrafen. Sandro Schwarz vom FSV Mainz 05 sah Ende September gegen Wolfsburg als erster Trainer in einem Bundesligaspiel Gelb-Rot. Das zog auch für das folgende Spiel eine Innenraum- und Kontaktsperre nach sich. Der Trainer des TuS Rüssingen, Akgün Yalcin, sah am vergangenen Wochenende in der Verbandsliga gar die Rote Karte, doch er wird im nächsten Spiel beim FKP II seine Mannschaft uneingeschränkt betreuen. „Wie sollen wir das überwachen? Wir müssten die Spiele unter Verbandsaufsicht austragen“, erklärt Verbandsliga-Leiter Lothar Renz, wieso im Amateurbereich Trainer zumeist nicht gesperrt, sondern nur mit einer Geldstrafe belegt werden.

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