Donnersbergkreis
Fußball: SG Finkenbach kann mit allen Leistungsträgern gegen ASV Winnweiler antreten
In der Bezirksliga ist am Sonntag mal wieder Donnersbergderby-Zeit. Die Partie zwischen Neuling SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg und dem Ex-Landesligisten ASV Winnweiler findet erst um 15.30 Uhr auf dem Sportplatz in Stahlberg statt.
Das Spiel war ursprünglich für 15 Uhr angesetzt gewesen. „Auf dem Stahlberg ist alles so eng, die Kabinen klein, so richtig warm machen kann man sich da auch nicht. Deshalb wollten wir die Partie nach hinten verlegen. Anfangs hat Winnweiler da nicht zugestimmt, kurzfristig hat es aber dann doch noch eine Einigung gegeben und wir können nun doch eine halbe Stunde später beginnen“, erzählt der Finkenbacher Trainer Alexander Raab. Zuvor treffen beide zweiten Mannschaften aufeinander.
Die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg belegt mit 16 Punkten momentan den achten Tabellenrang. Der Liganeuling hat also schon fleißig Zähler gesammelt – auf dem Weg zum großen Saisonziel Ligaverbleib. „Ja, wir sind derzeit sehr zufrieden“, sagt Raab, der aber auch klar macht: „Wir haben schon noch einen langen Weg zur großen Party. Bislang läuft es gut, aber wir dürfen nicht nachlassen.“
Raab: „Diese Mannschaft nicht unterschätzen“
Die Begegnung gegen den Landesliga-Absteiger ASV Winnweiler ist für den Aufsteiger in der aktuellen Situation sicher ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“. Winnweiler hat im bisherigen Saisonverlauf nur einmal gewonnen, in den elf Rundenspielen holte der ASV somit nur drei Punkte. Am vergangenen Wochenende verlor Winnweiler zuhause gegen den SC Weselberg mit 1:3. Alex Raab warnt davor, den nächsten Gegner zu unterschätzen. „Ich habe den ASV in den vergangenen Wochen einige Male gesehen. Ich muss sagen, sie haben eine gute Entwicklung gemacht. Winnweiler ist ein Team, das mithalten kann. Sie machen eben viele Fehler, die die Gegner bislang auch immer konsequent ausgenutzt machen. Aber unterschätzen sollte man diese Mannschaft nicht. Das könnte schlecht sein und schlimm enden.“
Bei der SG sind alle Leistungsträger fit. Auch Marcel Weiß ist wieder im Kader, macht aber laut Coach Raab zunächst einmal „erste Gehversuche“. Für einen Einsatz am Sonntag wird es wohl nicht reichen.
Der ASV Winnweiler peilt einen Punktgewinn an. Das momentane Ligaschlusslicht gewann am 8. September mit einem 4:1 gegen Aufsteiger FV Weilerbach sein erstes Spiel. Danach folgten aber wieder vier Niederlagen. Besonders deutlich wurde es beim 0:10 in Bedesbach-Patersbach. Doch gegen Weselberg am vergangenen Wochenende hielt die Mannschaft von Trainer Franz Mayer ganz gut mit.
Für Rockenhausen wäre ein Unentschieden zwischen den zwei Erstplatzierten ideal
Das Spitzenspiel steigt unterdessen in Hinterweidenthal, wenn der dortige SV am Sonntag, 15.15 Uhr, den Tabellenführer TuS 07 Steinbach empfängt. „Das wird ein ganz schweres Spiel“, glaubt Markus Buhl-Bohlander, der Teammanager der Steinbacher. Der TuS 07 hat aktuell nur drei Punkte Vorsprung auf den Ligazweiten Hinterweidenthal und kämpft am Sonntagnachmittag somit um die alleinige Tabellenführung.
Die SG Kirchheimbolanden/Orbis muss am Sonntag, 15.30 Uhr, auswärts bei der TSG Trippstadt antreten. „Wir wollen dort auf jeden Fall punkten“, sagt SG-Trainer Gerhard Kotysch. Drei Punkte trennen beiden Teams voneinander. Kirchheimbolanden/Orbis ist Liganeunter. Trippstadt belegt den elften Tabellenrang.
Der FV Rockenhausen dürfte unterdessen auf eine Punkteteilung der beiden Erstplatzierten in deren Aufeinandertreffen hoffen. Ein Remis wäre für die Mannschaft von Coach Manuel Weber ein ideales Resultat. Selbst muss der FV Rockenhausen, der durch den Sieg des SC Weselberg unter der Woche bei der SG Rieschweiler II (7:1) auf den vierten Tabellenrang gerutscht ist, am Sonntag, 15 Uhr, just bei der SG Rieschweiler II ran, die Tabellenvorletzter ist.
In der Bezirksliga Nahe tritt die SG Alsenztal bereits am Samstag, 18 Uhr, beim TuS Hackenheim an. Es ist wieder eine ganz wichtige Partie für die Spielgemeinschaft. Hackenheim belegt derzeit den vorletzten Tabellenplatz.