Donnersbergkreis „Freundschaft ruht für 90 Minuten“

„Als Aufsteiger haben wir mit 39 Punkten aus 17 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz überwintert. Die Vorbereitung ist nicht optimal gelaufen. Aufgrund der mangelnden Beteiligung konnten wir den Trainingsansprüchen nicht gerecht werden. Das einzige Testspiel gegen Eintracht Kaiserslautern haben wir 3:0 gewonnen. Morgen erwarte ich wie im Hinspiel ein rassiges Derby, einen heißen Tanz mit vielen Zweikämpfen. Die kämpferische Leistung wird ausschlaggebend sein, wer die drei Punkte mitnimmt. Mich freut es, dass Imsbach, mein Ex-Verein, da oben steht. Wir haben zu Hause bisher nur ein Spiel verloren. Das soll auch so bleiben. Für 90 Minuten ruhen die Freundschaften. Wir wollen den Sieg, um weiter im Rennen um Rang zwei zu bleiben (Ramsen wird keine Federn mehr lassen). Ob ich selbst mitwirken kann, muss ich wegen Rückenproblemen abwarten. Wer mir von der ersten Mannschaft zur Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig. Aufgrund der Vorbereitung wäre ein Unentschieden aber auch kein Beinbruch.“ Markus Schmid (Spielertrainer SV Imsbach) „Wir haben 34 Punkte aus 17 Spielen geholt und sind Vierter. Die Vorgabe im Sommer, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, ist erledigt. Um die Spannung hochzuhalten, wollen wir natürlich schauen, was nach vorne noch geht. Ramsen wird als Spitzenreiter nichts mehr anbrennen lassen. Wir liegen fünf Punkte hinter unserem morgigen Gegner Steinbach, der sich immer mal wieder mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt und ein harter Brocken ist. Bei einer Niederlage wäre der Relegationsplatz dann nicht mehr ganz realistisch und das Thema durch. Allerdings haben wir das Hinspiel 3:2 gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass wir an die Leistung anknüpfen können und nach einer durchwachsenen bis ordentliche Vorbereitung (gute Spiele beim Wintercup in Winnweiler, aber etwas dünne Trainingsbeteiligung) ein gutes Spiel abliefern werden. Bis auf unseren langzeitverletzten Joshua Schildhorn, der nach einem Schulterbruch langsam wieder einsteigt, hoffe ich, die beste Truppe stellen zu können.“