Donnersbergkreis Freibad, Feuerwehr und Breitbandausbau

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„Investitionen tätigen heißt Zukunft gestalten. Wir tun hier genau das, um unsere Gemeinden attraktiv und lebenswert zu erhalten und damit weiter voranzubringen.“ Das hat Bürgermeister Rudolf Jacob am Freitagabend beim Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Winnweiler vor zahlreichen Gästen in der Turnhalle in Wartenberg-Rohrbach gesagt. Deutlich wurde an diesem Abend auch: Es steht einiges an 2017 in der Verbandsgemeinde.

Zum Beispiel die Sanierung des Freibades. Wie berichtet, hat sich der Verbandsgemeinderat hierfür entschieden. So soll Barrierefreiheit hergestellt und die Attraktivität der Einrichtung gesteigert werden. Vier Millionen Euro sind dafür veranschlagt. „Wir haben in der Planungsvariante, zu deren Durchführung sich der Verbandsgemeinderat ohne Gegenstimme entschlossen hat, alle machbaren Wünsche und Vorschläge einfließen lassen, die bei einer Befragung der Gäste des Bades genannt wurden. Sobald die Planung einen entsprechenden Stand erreicht hat, werden wir diese in einer öffentlichen Veranstaltung präsentieren und auch noch mal mit den Bürgern erörtern“, sagte Jacob. Investiert wird auch in die Ortsstraßen – kombiniert mit Wasser, Kanal und Leerrohrverlegung für die Breitband-Erschließung, so der Bürgermeister. Die Sanierungen von Grundschule und Gemeindehalle in Alsenbrück-Langmeil sollen im Sommer beendet sein. „Pünktlich zum neuen Schuljahr werden die beiden Klassen, die momentan nach Münchweiler und Imsbach ausgelagert sind, die sanierten Räumlichkeiten wieder in Betrieb nehmen können“, kündigte der Bürgermeister an. In den Sommerferien soll es mit der Sanierung der Kindertagesstätte in Münchweiler losgehen. 400.000 Euro sind hierfür veranschlagt. Das neue Feuerwehrhaus in Münchweiler mit zwei Stellplätzen und Funktionsräumen soll bis Herbst bezugsfertig sein. Froh zeigte sich Jacob darüber, dass die Benutzungsgebühr für den Kubikmeter Frischwasser rückwirkend zum 1. Januar 2016 um 13 Cent gesenkt werden konnte. Positive Nachrichten hatte der Bürgermeister auch in Sachen Breitbandausbau: Die Tiefbauarbeiten für den Abschnitt Lohnsfeld, Wartenberg-Rohrbach, Schmitterhof und Potzbach laufen. „Wir rechnen mit einem Anschluss bis März/April 2017“, so Jacob. Danach gehe es in Alsenbrück-Langmeil, Imsbach, Schweisweiler und Hochstein weiter. Der kommunale Anteil an den Investitionen reduziere sich um 300.000 Euro aus Bundesmitteln. „Unser Ziel ist es aber auch, dann anschließend noch die eigentlich ganz gut versorgten Gemeinden Münchweiler, Höringen und Winnweiler anzubinden, um dann in der ganzen VG eine vergleichbare DSL-Versorgung zu haben“, kündigte Jacob an. Dass auch von Seiten des Kreises in die Verbandsgemeinde investiert werde, freut den Bürgermeister. Hier nannte er den Bau einer Rettungswache mit Katastrophenschutzzentrum in Hochstein, Sanierungsarbeiten im Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler oder den Ausbau der Kreisstraße 39 zwischen Sippersfeld und Langmeil. Mit einem „gewissen Unbehagen“ beobachtet Jacob, welche Auswirkungen die Politik des neuen Präsidenten der USA auf die Region haben wird. „Unabhängig vom guten nachbarschaftlichen Verhältnis, das wir mit unseren amerikanischen Freunden haben, sind die US-Streitkräfte einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in unserer ansonsten ja eher strukturschwachen Gegend.“ Unter den Gästen waren neben dem Bundestagsabgeordneten Xaver Jung (CDU), der SPD-Landtagsabgeordneten Jaqueline Rauschkolb und Landrat Winfried Werner unter anderem auch US-Air-Force Brigadegeneral Richard G. Moore sowie Oberstabsfeldwebel Aaron D. Bennett. Die Wartenberg-Rohrbacher Ortsbürgermeisterin Dagmar Schneider-Heinz stellte ihr 500 Einwohner zählendes Dorf als eine Gemeinde mit viel ehrenamtlichem Engagement vor. „Geplant sind für die nächste Zeit Sanierungsmaßnahmen am alten Schulhaus, auf jeden Fall im Eingangsbereich und im Keller, ein Außenanstrich wäre nötig. Was sonst noch mit dem Gebäude, das ja vorwiegend unbenutzt ist, passieren soll, ist noch unklar“, sagte die Ortsbürgermeisterin. Sie kann sich beispielsweise einen Raum für Kinder-, Jugend- oder Familientreffen vorstellen. „Auf eine gute Entscheidung hoffe ich auch für die heikle Angelegenheit Wochenendgebiet oder Dauerwohngebiet Burgweg“, so die Ortschefin. Hier sei noch einiges abzuklären. Eine gute Lösung sei mit dem Umbau von Turnhalle und Bürgerhaus gefunden worden. Mit der „Jahnstube“ gebe es hier einen Ort, an dem sich Bürger und Gruppierungen treffen können. Ihr Ziel für die Zukunft – gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen, mit den Vereinen und Ratsmitgliedern: „Mit vielen kleinen Leuten in unserem kleinen Ort das Gesicht der Welt positiv verändern.“ Die Gruppe „Tanz dich fit“ des TV Wartenberg-Rohrbach und die Sternsinger sorgten für ein schönes Rahmenprogramm des Abends. |ssl

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