Donnersbergkreis „FDP: Auf Augenhöhe mit den Menschen“

WINNWEILER. Eine Zwischenstation machte die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Katja Suding, beim Grillfest des FDP-VG-Verbands in Winnweiler, um ihren Parteifreund, Bürgermeisterkandidat Erich Schmidt, bei seinem Wahlkampf zu unterstützen.
Suding, die vor wenigen Wochen noch bei den Bürgerschaftswahlen in Hamburg die Freien Demokraten auf über sieben Prozent der Wählerstimmen brachte, referierte zunächst über die weiteren Schritte in der Bundespolitik. In seiner Begrüßung brachte Christian Ritzmann, der Vorsitzende des Verbandsgemeindeverbands, zum Ausdruck, dass seit Jahren vor Ort eine Politik von Menschen für Menschen in der Region gemacht werde. Der Besuch der stellvertretenden Bundesvorsitzenden sei für ihn eine weitere Motivation, um als Bürgermeisterkandidat anzutreten, betonte Erich Schmidt. „Es macht wieder Spaß, eine Freie Demokratin zu sein“, betonte die stellvertretende Bundesvorsitzende. Ein harter Gang sei nun zu Ende, und es werde nun die Zeit genutzt, relevante Themen aufzugreifen. Sie berichtete von einem bundesweiten „tollen Zusammenhalt“ und dass es nun wieder bergauf gehe. Dennoch sei der Weg zurück in den Bundestag noch lange und steinig. Einer der Schwerpunkte liberaler Politik sei die Bildung. Es müsse jedem Kind die gleichen Chancen geboten werden, verlangt Katja Suding. Davon sei man allerdings noch sehr weit entfernt. Dieses Ziel gelte auch für die VG Winnweiler, wo es schon ein ausgereiftes Schulsystem gebe, das aber noch ausgebaut werden könnte. Kritik übte sie am Betreuungsgeld, und zugleich forderte sie ein familiengerechtes Steuerrecht. Die FDP-Basis sei auf Augenhöhe mit den Menschen vor Ort, lobte sie mit Blick auf die Arbeit in der VG Winnweiler. Auch in dieser Region gelte es, die Wirtschaft zu stärken. Dazu gehöre die nötige Infrastruktur und die Ansiedlung weiterer Unternehmen als Ergänzung zum Bestand. Mit einer entsprechenden Wirtschaftskraft können weitere Aufgaben finanziert werden. Denn gute Bildung und eine ausgewogene Infrastruktur kosteten Geld. Zugleich können unter den bestehenden und neuen Betrieben sinnvolle Kooperationen geschaffen werden. Dafür sei es angebracht, einen Ansprechpartner für diese Belange zu installieren. Sie wünschte Schmidt bei der Bürgermeisterwahl ein besseres Ergebnis als ihres in Hamburg, sagte sie humorvoll. Ausgestattet mit rund 400 Luftballons in den Parteifarben zogen die Liberalen von der Gymnasiumstraße zum Rathaus. Dort schickten sie die vielen Luftballons einzeln in den Himmel. (llw)