Donnersbergkreis
Falkenstein: Interessengemeinschaft Wochenendgebiet feiert Jubiläum
Zwei Dutzend Mitglieder der Interessengemeinschaft der „Eigentümer des Wochenendgebietes“ Falkenstein (IG) haben bei einer Feier in der „Burgstubb“ auf ihre Gründung vor 25 Jahren zurückgeblickt.
Vorsitzender Hans Cerff ehrte dabei zwei Männer der ersten Stunde – Hermann Schneider und den langjährigen Vorsitzenden Günter Volz –, die beide noch aktiv der Vorstandschaft der IG angehören. Ortsbürgermeister Volker Demmerle verwies auf die langjährige Unterstützung seitens der Ortsgemeinde und wünschte der IG weiterhin „Glück und Geschick“. Christin Wagner, Beigeordnete der Verbandsgemeinde Winnweiler, sprach die „lösungsorientierte Rolle“ der IG an.
„Mutig und aktiv“
Unter dem Motto „mutig und aktiv“ beleuchtete Vorsitzender Hans Cerff die Gründungsphase der IG und deren weiteren Aktivitäten. Initiator Jakob Schmidt war vor 25 Jahren überzeugt davon, „dass die Wochenendler gegenüber den Behörden mit einer Stimme sprechen und verhandeln müssen“. Schon in der ersten Gesprächsrunde, zu der 85 Eigentümer auf Einladung gefolgt waren, erkannten die Anwesenden die Notwendigkeit, eine Interessengemeinschaft ins Leben zu rufen. In der Gründungsversammlung am 16. April 1994 wählten die Mitglieder Franz Bauer zum ersten und den Initiator Jakob Schmidt zum zweiten Vorsitzenden.
Wasserversorgung und Wegenetz
Große Themen wurden angepackt, wie Wasserversorgung, Straßenbeleuchtung, Zweitwohnungssteuer und das Straßen- und Wegenetz. „Alle angegangenen Themen wurden im Laufe der letzten 25 Jahre, bei guten Kompromissen, durchgezogen und gut umgesetzt“, so Cerff. Der vereinfachte Bebauungsplan war „eine besonders schwere Geburt!“ Hier bedankte sich Cerff bei der Ortsgemeinde sowie der VG Winnweiler. Cerff nannte weitere Projekte wie die Postverteilerstellen, Streukästen für die Wege und die früher beliebten Sommerfeste. „Ohne diesen Zusammenschluss der Interessengemeinschaft wäre es nicht möglich gewesen, diese vielen Projekte zu unseren Gunsten auf die Reihe zu bringen“, resümierte der Vorsitzende. Die Interessengemeinschaft zählt derzeit knapp 90 Mitglieder.