Donnersbergkreis Faires Spiel zum Jubiläum

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STAHLBERG. Am Ende eine eindeutige Sache: Durch Tore von Oliver Benz, zweimal Pascal Simon und Michael Hammerschmidt bezwang die zusammengestellte Regionalauswahl aus der Verbandsgemeinde Rockenhausen den Verbandsliga-Aufsteiger ASV Winnweiler, der auf einige Stammkräfte verzichten musste und in der zweiten Halbzeit mit dem zweiten Anzug spielte, mit 4:0 (1:0). Das Spiel auf hartem, schwer bespielbarem Geläuf fand am Mittwochabend anlässlich „60 Jahre SV Stahlberg-Ransweiler“ statt.

Das Ergebnis überraschte. Wer hätte es gedacht, dass ein zusammengewürfelter Haufen so schnell so gut miteinander harmoniert. „Wir haben sehr gut zusammengespielt, hinten gut gestanden und vorne mit Oli Benz und Michi Hammerschmidt gefährliche Leute gehabt“, sah Defensivspieler Christian Mohr vom FV Rockenhausen das Erfolgsrezept. Igor Schmidt, Leistungsträger der SG Alsenztal, wurde auf rechts geschickt, spielte nach innen, und Benz markierte das Führungstor. „Der Platz war knochenhart. Dass der ASV kein Feuerwerk abbrennen wird, war auch klar. Dennoch hat es mich schon gewundert, dass bis auf einen Torschuss nahezu nichts kam“, deutete Benz auf nur eine gute Gelegenheit der Winnweilerer im ersten Durchgang, die Auswahl-Torhüter Pascal Pies von Eintracht Bad Kreuznach gegen seinen Ex-Verein vereitelte. Für Benz war es eine Herzensangelegenheit, wieder auf dem Stahlberg zu spielen. Beim SV hat der gebürtige Ransweilerer mit dem Fußball begonnen. Jürgen Giehl, dessen Mannschaft erst seit Montag im Training ist und ohne Alex Matinski, Torjäger Waldemar Schneider, Kapitän Christoph Scharfenberger und Stürmer Fabian Schmitt antrat, wechselte im zweiten Durchgang nahezu komplett durch. „Daher darf man das Spiel und das Ergebnis, das noch hätte höher ausfallen können, nicht so hoch einschätzen. Von uns war das auf jeden Fall ein guter Auftritt“, sagte Gundersweiler Spielertrainer und ebenfalls Ex-ASV-Akteur Michael Hammerschmidt, der für den 4:0-Endstand verantwortlich war. Zuvor hatte Pascale Simon von der SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg mit einem Doppelpack die Führung auf 3:0 hochgeschraubt. „Der Platz war eine Katastrophe. Aber wir haben auch zu wenig investiert“, gestand Winnweilerers Neuzugang Sascha Ahrens. Dieter Breier, Trainer der Auswahlmannschaft, zog ein positives Fazit: „Die erste halbe Stunde war recht ausgeglichen. Ab dem 1:0 haben wir es dann super gemacht und hochverdient gewonnen. Im zweiten Durchgang brannte defensiv nichts an. Der ASV Winnweiler hatte da aber auch fast nur noch junge Spieler auf dem Feld. In der Offensive hat auch die Qualität gefehlt.“ Rund 250 Zuschauer sahen auf jeden Fall ein faires Spiel. SV-Vorstand Paul Huff bedankte sich während dem gemütlichen Teil danach für den Auftritt. Der SV Stahlberg-Ransweiler hat gerade die 60 Jahre voll gemacht. (fsm)

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