Das war 2023 Euler, Donnersbäcker, IGR: Bekannte Namen verschwinden aus dem Donnersbergkreis

Donnersbäcker-Geschäftsführer Klaus Brand musste die Entscheidung treffen, zum 31. Oktober alle Filialen zu schließen.
Donnersbäcker-Geschäftsführer Klaus Brand musste die Entscheidung treffen, zum 31. Oktober alle Filialen zu schließen.

Abseits der Probleme bei den Big Playern Gienanth und Borg Warner hat der Donnersbergkreis im Jahr 2023 einige bekannte Namen aus der Unternehmenslandschaft verloren.

So hat sich beispielsweise die Bäckereienlandschaft im Kreis verändert. Ende Juli verkündete die traditionsreiche Bäckerei Brand, die es seit 1897 im Donnersbergkreis gab, ihr Aus. Die sieben Filialen des Donnersbäckers im Landkreis und der Umgebung wurden aufgegeben. Als Gründe wurden vor allem steigende Kosten und Personalengpässe angegeben.

Die Filiale des Autohauses Euler in der Morschheimer Straße in Kirchheimbolanden wurde Anfang September geschlossen. Der frühere Werkstattleiter im Autohaus Euler, Amir Osmanovic, machte aus der Not eine Tugend und eröffnete im Oktober eine eigene Autowerkstatt.

Weit über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt ist auch der Name IGR. Dieser steht für Ingenieurgesellschaft Rockenhausen, doch die IGR sagt: Auf Wiedersehen, Rockenhausen. Sie verlegt ihren Sitz nach Kaiserslautern, weil sie dort mehr Entwicklungsmöglichkeiten vor allem im Bereich Infrastruktur sieht. Es sei eine schwere Entscheidung gewesen. Trotz des Standortwechsels soll der Name Ingenieurgesellschaft Rockenhausen erhalten bleiben. Vollzogen wird der Umzug im Sommer 2024.

Längst noch nicht verschwunden ist der Name Gienanth. Doch im November platzte die Bombe, dass die Gießerei-Gruppe, die allein an ihrem Stammsitz in Eisenberg rund 630 Mitarbeiter beschäftigt, in arger Bedrängnis steckt. Sie will sich nun in Eigenverwaltung sanieren. Für eine Prognose, wie es weitergeht, ist kaum möglich. Das Insolvenzverfahren steckt noch in einer ganz frühen Phase.

x