Donnersbergkreis „Es gibt keine Favoriten“

„Unsere letzten Spiele waren zwischen Himmel und Hölle. Für einzelne Spiele können wir uns gut motivieren. Wenn der Gegner vermeintlich stärker ist, sind wir sehr motiviert und geben alles, bei vermeintlich schwächeren Gegnern geben wir aber auch mal ein paar Prozent weniger. Dann reicht’s meist nicht, und man geht unter – so wie gegen Hinterweidenthal. Bis auf einen Urlauber können wir am Sonntag gegen Steinbach auf alle zurückgreifen. Den TuS habe ich schon vor der Saison als eine der Mannschaften gesehen, die vorne mitspielen werden. Sie sind defensiv sehr stabil und im Konter sehr stark. Da müssen wir aufpassen und unser Augenmerk drauf legen. Unsere Stärke liegt ganz klar in der Offensive. Da zählen wir zu den Top-Mannschaften. Bisher bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden. Laut Tabelle sind wir bisher der stärkste Aufsteiger. Wir haben einige Punkte unnötig verschenkt, andere Spiele aber auch verdient verloren. Die nächsten drei Wochen stehen für uns nun Derbys an. Das sind lauter Spiele, in denen es keine Favoriten gibt – vielleicht auf dem Papier, aber sobald der Schiedsrichter angepfiffen hat, geht es nur noch darum, wer das Spiel mehr gewinnen will. Derjenige wird das Spiel für sich entscheiden.“ Timothy Hanauer, Spielertrainer TuS Steinbach „Gegen Rockenhausen war ich absolut zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, mit dem 0:0 gegen Kibo/Orbis nicht ganz. Aber das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Morgen in Gundersweiler werden bei uns alle Spieler dabei sein, abgesehen von Enes Ülkü. Er hat am Mittwoch in der zweiten Mannschaft ausgeholfen und sich den Zeh gebrochen. Nun wird er mindestens acht Wochen ausfallen. Gundersweiler ist schwierig einzuschätzen. Wenn ich mir ansehe, wie sie die letzten Wochen gespielt haben – das war ein Hoch und Tief. Ich denke, gegen Hinterweidenthal haben sie sich unter Wert verkauft. Das wird ihnen nicht noch einmal passieren. Nichtsdestotrotz werden wir wieder leicht favorisiert in das Spiel gehen. Aber unsere Spieler kommen damit klar, wir sprechen auch oft darüber. Das sind alles clevere Jungs. Noch ist nichts erreicht. Nur ein gutes Spiel gegen Rockenhausen reicht nicht aus. Natürlich müssen wir morgen auf Michael Hammerschmidt aufpassen. Aber es wäre auch Wahnsinn, sich nur auf ihn zu konzentrieren. Da sind noch zehn andere Spieler auf dem Platz, die uns das Leben zur Hölle machen wollen. Ich gehe eher von einer mannschaftlich geschlossenen Leistung aus.“