Volleyball
Erster Heimspieltag beschert Frauen der TuS Alsenz gleich zwei Derbys
Die ersten Begegnungen der neuen Runde haben die Alsenzerinnen ja gewonnen. Nach dem 3:2-Auftakterfolg bei der SpVgg Dietersheim siegte die Mannschaft von Cheftrainer Peter Heß bei der TG Osthofen ebenfalls mit 3:2. „Der erste Sieg kam schon ein wenig überraschend. Das war toll, dass die Mannschaft das gewonnen hat, denn die gegnerische Truppe hat hart gekämpft und war eigentlich eher favorisiert vor der Partie“, sagt der Alsenzer Coach, der weiter betont: „Beim zweiten Spiel hatten wir uns dann im Vorfeld schon einiges ausgerechnet. Und wir haben das ja dann auch glücklicherweise umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“
Nun treffen die Alsenzerinnen erstmals in der eigenen Schulsporthalle an der Uferstraße auf gleich zwei gegnerische Teams. Um 15 Uhr spielen die TuS-Frauen gegen die SG Idar-Oberstein. „Das ist die ,alte’ Mannschaft des VC Weierbach, die haben sich einfach mit Idar-Oberstein zusammengeschlossen. Sie haben jetzt eine starke Spielertrainerin. Ich denke, das wird schon ein sehr enges Duell werden“, sagt TuS-Trainer Heß, der betont: „Es ist leider so, dass wir zwei, drei Fragezeichen haben. Es gibt erkältete und auch eine wohl verletzte Spielerin im Kader.“
Viele junge Spielerinnen im Kader
Der Alsenzer Coach macht klar: „Ich habe sieben erfahrene Spielerinnen in der Mannschaft. Der Rest sind ganz junge Akteurinnen. Für die ist die Rheinhessenliga schon eine sehr große Herausforderung. Wenn mir von den erfahrenen Spielerinnen eine wegbricht, dann wird es schon nicht einfacher.“
Die SG Idar-Oberstein hat von ihren bisherigen drei Spielen zwei gewonnen und steht derzeit auf dem ersten Tabellenplatz. Die Partie in Alsenz ist also ein echtes Spitzenspiel in der frühen Phase der aktuellen Runde der Rheinhessenliga.
In der zweiten Begegnung spielen die Alsenzerinnen am Samstag gleich im Anschluss an das Spiel gegen die SG Idar-Oberstein dann gegen den VC 2000 Bad Kreuznach. „Die kenne ich bislang gar nicht. Also, Bad Kreuznach ist für uns alle eine kleine Wundertüte“, sagt der Alsenzer Coach Heß. Das einzige, was der Trainer mit Sicherheit weiß: „Sie haben die Bezirksliga recht stark über die Bühne gebracht. Also: Unterschätzen werden wir den VC 2000 sicher nicht.“
Publikum darf TuS den Rücken stärken
In der Tabelle belegt das Team aus der Kurstadt den siebten Rang. Die Kreuznacher gewannen aus den bisherigen drei Partien eine. Gegen Dietersheim verlor der VC 2000 zum Beispiel klar mit 0:3. Die bislang noch ungeschlagenen Alsenzerinnen gehen somit schon leicht favorisiert in die Partie gegen die Kurstädterinnen.
Der Heimspieltag findet übrigens mit Zuschauern statt. „Es gilt die Regel, dass nur Geimpfte und Genesene mit Zertifikat in die Halle dürfen und getestete Personen. Die Schülerinnen und Schüler können ja ohne Zertifikat rein“, sagt Heß. Maskenpflicht gilt aber weiterhin.