Donnersbergkreis Erste Fahrten mit Treppenlift

Reichlich Grund zum Feiern hatte die Protestantische Kirchengemeinde Winnweiler am Sonntag: Denn der barrierefreie Zugang, die Sanierung der Sandsteinmauer und die Neugestaltung des Vorplatzes sowie der Außenanlage sind fertig.
Klar, dass zum Festgottesdienst mehr Gäste als sonst gekommen waren, darunter Gemeindereferentin Gabriele Heinz von der katholischen Pfarrgemeinde, Bürgermeister Rudolf Jacob und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch aus Mainz. Reiner Dedores, der die Bauleitung innehatte, gab einen Überblick über die insgesamt 203.000 Euro teuren Arbeiten und begrüßte zudem die beteiligten Geschäftsleute. Übrigens: Mit dieser Baumaßnahme hat Dedores sein aktives Berufsleben beendet. Der Winnweilerer Dekan Michael Pernt-Weigel dankte allen, die zu den Spenden, die sich auf 23.518 Euro belaufen, beigetragen haben. Auch für die 400 Euro, die am Sonntag beim Gottesdienst im Kollektenkörbchen gelandet sind. Pernt-Weigel erinnerte auch daran, dass dieser zehnte Sonntag nach Trinitatis der Gedenktag der Zerstörung Jerusalems und des Tempels sei, zuletzt im Jahre 70 durch die Römer. An diesem Tag würden die Christen zusammen mit den Juden im Bewusstsein ihrer Zusammengehörigkeit trauern und sich daran erinnern, dass Jesus und die ersten Christen Juden waren. Nach dem Gottesdienst trafen sich viele Besucher zu Sekt und Brezeln auf dem Vorplatz mit den schönen gelben Granitplatten. Wer wollte, konnte auch eine Probefahrt mit dem Treppenlift machen. Gesteuert von Pernt-Weigel persönlich. (red)