Donnersbergkreis Erfahrung in Waagschale werfen

Mit dem 58-jährigen Kriminalbeamten Erich Schmidt aus Gundersweiler hat auch die FDP ihren Kandidaten für die Wahl des Verwaltungschefs in Winnweiler benannt. Der dritte Bewerber um das Bürgermeister-Amt hat sich am Freitagabend bei einer Versammlung der Liberalen vorgestellt (wir berichteten bereits am Samstag).
Bei der Nominierung auf dem Kahlheckerhof betonte Kreis- und VG-Verbands-Vorsitzender Christian Ritzmann Kompetenz Schmidts Kompetenz: E sei in der Lage sei, eine Behörde zu leiten, sei dank beruflicher Fertigkeiten und Lebenserfahrung der richtige Mann. Schmidt wie Ritzmann hofften auf eine hohe Wahlbeteiligung und ein zweistelliges Ergebnis, das zu einer Stichwahl führen solle. Zu einer Wahl gehöre Auswahl, das sei Wesen der Demokratie. So sei der FDP-Vorstand an Erich Schmidt herangetreten, der nach kurzer Überlegung seine Bereitschaft erklärt habe. Erich Schmidt, geboren und aufgewachsen in Dörrmoschel, kenne die VG bestens. Nach der Hochzeit 1978 zog es ihn mit Ehefrau Petra nach Imsweiler, vor zehn Jahren siedelte die Familie nach Gundersweiler um. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder. Seit 30 Jahren ist Schmidt Mitglied im ASV Winnweiler, war dort Geschäftsführer und Vorsitzender. Das Ehrenamt habe für ihn ohnehin hohen Stellenwert, betonte er, ob in den Vereinen oder in den Rettungsdiensten. Schmidt selbst ist ehrenamtlicher Lehrgangsleiter beim Sportbund Pfalz. Eins seiner Hobbys ist die Fortbewegung auf zwei Rädern: Sowohl mit dem Motorrad als auch mit dem Fahrrad sei er in der Donnersberg-Region unterwegs. Seine berufliche Laufbahn begann Erich Schmidt mit der Polizeiausbildung in Schifferstadt und Mainz, kam dann nach Ludwigshafen. 1979 wechselte er zur Inspektion Rockenhausen. Ein Fachhochschul-Studium schloss er 1996 als Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab und wechselte zur Kriminalpolizei. Beim Präsidium Westpfalz ist der 58-Jährige im Bereich Schwerkriminalität tätig. Erst 2009 schloss sich der Bürgermeisterkandidat der FDP an. Beim Kreisparteitag Anfang vergangenen Jahres übertrugen ihm die Liberalen die Kasse des Kreisverbands. Seit der Kommunalwahlen 2014 gehört er dem Jugendhilfeausschuss des Kreises an, seit 2010 ist er Vertreter der Kreis-FDP im Landesfachausschuss „Innen und Recht“. Einer seiner persönlichen Schwerpunkte sei die Sicherung der Lebensqualität vor Ort, sagte Schmidt vor der Versammlung. Gewählt wird am 14. Juni. Neben Erich Schmidt treten Stephanie Kloos (SPD, Oppenheim) und Amtsinhaber Rudolf Jacob (CDU) an. (llw)