Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Einselthum: Feuerwehren freuen sich bei Neujahrsempfang über Geld-Zuwendung

Dankeschön an die Feuerwehr: Die Wehrführer der Zellertal-Wehren erhielten beim Neujahrsempfang aus Händen von Ortsbürgermeister
Dankeschön an die Feuerwehr: Die Wehrführer der Zellertal-Wehren erhielten beim Neujahrsempfang aus Händen von Ortsbürgermeisterin Simone Rühl-Pfeiffer (links) und Weinbotschafterin Cornelia Storck Zuwendungen. Foto: Stepan

Sichtlich stolz war Simone Rühl-Pfeiffer, erstmals als Ortsbürgermeisterin die Gäste beim Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen. Im vollbesetzten Bürgerhaus waren so viele Bürger zum Empfang erschienen wie selten. Acht Feuerwehren des Zellertals durften sich über Spenden freuen.

Weinbotschafterin Cornelia Storck hat dafür gesorgt, dass der Erlös der Weinrast im Oktober in Mölsheim wieder Menschen in Not zur Verfügung gestellt wird. Diesmal wurden die acht Feuerwehr-Einheiten des Zellertals (Monsheim, Wachenheim, Mölsheim, Zellertal, Einselthum, Albisheim, Immesheim und Marnheim) mit je 200 Euro bedacht. Die Wehrführer nahmen die Zuwendung dankend entgegen. Die Sternsinger nutzten den Neujahrsempfang, um Geld für Projekte im Libanon zu sammeln.

Die Ortsbürgermeisterin betonte, dass der Beginn ihrer politischen Arbeit im Rat zunächst im Zeichen des Zusammenfindens stand. Themen seien sachlich diskutiert, die meisten Beschlüsse einstimmig gefasst worden. Bei der Besetzung von fünf Fachausschüssen seien auch Bürger berücksichtigt worden, die kein Ratsmandat haben, sich aber in Entscheidungsprozesse einbringen sollten.

Simone Rühl-Pfeiffer berichtete, dass der Ausbau in den Neubaugebieten und die energetische Sanierung des Bürgerhauses abgeschlossen seien. Auch habe das Flurbereinigungsverfahren Einselthum/Zell zum Abschluss gebracht werden können. Mann hoffe, den Spielplatz am Kindergarten, der im Herbst wegen Mängeln gesperrt werden musste, bald wieder nutzbar machen zu können.

Schon alle Plätze in Neubaugebieten verkauft

Das Haus der Vereine und auch die Grillhütte würden rege genutzt, sagte die Ortsbürgermeisterin. Damit habe sich die Entscheidung, in diese Einrichtungen zu investieren, als richtig erwiesen. Die Vermietung des Bürgerhauses obliege allerdings der Hallengemeinschaft, die sich leider momentan in einem Dornröschenschlaf befinde. Die Gemeinde habe großes Interesse am Fortbestand des Pachtvertrages. Die Veranstaltungen im Bürgerhaus, ob Fastnacht, Maifeier oder die Kerwe, seien zum Erhalt der Dorfgemeinschaft unverzichtbar.

Im Februar solle, so die Ortsbürgermeisterin in ihrem Ausblick, der Straßenausbau in den Baugebieten „In den Nächstwiesen“ und „Am Mühlbach“ beginnen. Da die Bauplätze alle verkauft seien, gebe es Überlegungen, ein weiteres Neubaugebiet im Rosengarten zu erschließen.

Ortsbürgermeisterin lobt Engagement der Bürger

Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 2016 seien für die Gestaltung des Ortsrundgangs mit historischer Beschilderung und des Generationenparks am Freizeitgelände sowie des Bürgergartens 62.000 Euro bewilligt worden. Diese Projekte sollten im neuen Jahr abgeschlossen werden. Die im vergangenen Jahr begonnene Dorfmoderation solle ebenfalls zum Abschluss kommen. „Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an. Unser Dörfchen ist es wert, sich dafür einzubringen“ meinte die Ortbürgermeisterin. An dieser Stelle lobte sie auch das bürgerliche Engagement.

Es sei nicht selbstverständlich, dass sich so viele Menschen tagein, tagaus in die Dorfgemeinschaft einbringen. Rühl-Pfeiffer nannte dabei Landfrauen und Musikfreunde, Jakob-Scheller-Chor, Heimatverein, SPD und FWG, Hallengemeinschaft, Fasnachter, Feuerwehr, Kerweborsch und die Helfer vom Friedhof und Freizeitgelände. Viele weitere Bürger arbeiteten im Hintergrund mit.

Weinprinzessin kümmert sich ums Wohl der Gäste

Verbandsbürgermeister Steffen Antweiler gab einen Rück- und Ausblick , wobei er mit Stolz verkündete, dass die VG bereits im zweiten Jahr in Folge nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt, sondern sogar einen Überschuss von 790.000 Euro ausweisen könne. Deshalb habe die Verbandsgemeindeumlage um zwei Punkte gesenkt werden können. Antweiler verwies aber auf die deutliche Schieflage in der Finanzausstattung der Gemeinden im gesamten Land.

In Vertretung von Pfarrer Volker Jacob überbrachte Alwine Schmeiser die Neujahrswünsche der protestantischen Kirchengemeinde und brachte mit der Geschichte über die „Augenblicke des Glücks“ so manchen zum Nachdenken.

Die Musikfreunde unter Leitung von Hermann Härtel sowie der Jakob-Scheller-Chor (Leitung Gudrun Scherrer) sorgten für die Umrahmung. Die Zellertaler Weinprinzessin Michelle mit Hofdame Emely und einige Ratsmitglieder kredenzten Sekt und sorgten fürs leibliche Wohl. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und Getränken kam der Feuerwehr für den Ausbau des Gerätehauses zugute.

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