Lohnsfeld Eine gute und eine traurige Nachricht von den Störchen

„Mama, Papa, ich hab’ Hunger!“: RHEINPFALZ-Leserin Bärbel Wagner hat mit ihrer Kamera einen der jungen Störche erwischt, die vor
»Mama, Papa, ich hab’ Hunger!«: RHEINPFALZ-Leserin Bärbel Wagner hat mit ihrer Kamera einen der jungen Störche erwischt, die vor wenigen Tagen bei der Lohnsfelder Pulvermühle das Licht der Welt erblickt haben.

Bis Dienstagmorgen herrschte im Lohnsbachtal eitel Sonnenschein: Nicht nur, dass die Anzahl der dort nistenden Storchenpaare in diesem Frühjahr von zwei auf vier gestiegen ist – mittlerweile hat sich auf dem Gelände nahe der Pulvermühle bereits der erste Nachwuchs eingestellt. Gleich mehrere RHEINPFALZ-Leser haben in Wort und Bild mitgeteilt, dass sich in den beiden älteren, schon seit Jahren besetzten Nestern insgesamt vier Vogel-Babys tummeln – eines auf dem Mast, der 2019 das marode Hochsitz-Dach als Brutplatz ersetzt hat, drei im dahinter liegenden „Ur-Domizil“, in dem sich 2014 das erste Pärchen niedergelassen hatte.

Toter Storch neben der Autobahn

Sowohl auf dem dritten, vor zwei Jahre errichteten Mast als auch in dem Baum, wo zwei weitere Exemplare kürzlich Quartier bezogen haben, läuft die Familienplanung offensichtlich auf Hochtouren. Was die Jungen anbelangt, könnte es also ein Rekordjahr im Storchendorf Lohnsfeld geben. Getrübt wird die Freude allerdings durch eine Nachricht, die uns am Dienstagvormittag ereilte: Ein Autofahrer hat just in diesem Bereich neben der A 63 einen toten Storch entdeckt – die Sorge ist nun groß, dass es sich um einen der Pulvermühlen-Störche handelt. So ist das eben in der Natur: ein ständiges Auf und Ab ...

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