Donnersbergkreis Ein letztes großes Treffen

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Nicht von Rittern und Burgfräulein war die Moschellandsburg am Wochenende belagert, sondern von über 120 Trikern aus Deutschland und Europa. Seit Jahren organisieren die „Heit-Net-Triker“ aus Obermoschel und Umgebung das dreitägige Treffen. Vermutlich war es das letzte Mal.

Pünktlich zum Eintreffen der Triker stellte sich sommerliches Wetter ein. Schon um den Sportplatz parkten die dreirädrigen Fahrzeuge, oft bestens poliert, herausgeputzt und mit kleinem Wohnwagen am Anhänger. Auch der Vorplatz vor der Moschellandsburg war mit den Fahrzeugen, Wohnwagen oder Zelten dicht besiedelt. Das Rahmenprogramm mit Live-Musik und Bewirtung fand auf der Moschellandsburg statt. Erstmals nahm Kaplan Sebastian Karukayl eine Triker-Segnung vor, die vielfach angenommen wurde. Karukayl ging auf die Gefahren des Straßenverkehrs und die Notwendigkeit ein, Gott um seine schützende Hand zu bitten, und appellierte an das Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein der Fahrer. 90 Triker beteiligten sich am Samstag an einer Ausfahrt in den Hunsrück und zurück nach Obermoschel. Bereits am Freitag gab es eine kleinere Rundtour in der Nordpfalz. Einziger Wermutstropfen bei ansonsten Top-Rahmenbedingungen: Wahrscheinlich, so die Organisatoren, war dieses Treffen trotz stets guten Besuchs das letzte auf der Moschellandsburg. Der organisatorische Aufwand sei groß, die Anzahl der Helfer begrenzt. Ob das Treffen woanders stattfindet, ist noch unklar. |red

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