Donnersbergkreis Ein Fabulierer mit Meißel und Pinsel

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WINNWEILER. Wolfgang Seipenbusch ist schon fast eine Institution in der Donnersberger Kunstwelt. Im Winnweilerer Rathaus wird nun eine umfassende Ausstellung zu seinem Kunstschaffen vorbereitet. Eröffnet wird sie am 21. April im Sitzungssaal des Rathauses.

Vielerorts trifft man auf seine fantasievollen Beiträge, etwa zu Bildhauersymposien der jüngeren Zeit wie in Göllheim, Albisheim, Dannenfels oder im Keltengarten, die alle skurrile Geschichten zu erzählen scheinen. Auch so charakteristische, den öffentlichen Raum prägende Werke wie der Uz-Namen-Brunnen in Winnweiler haben ihn bekannt gemacht. Der im Jahr 1942 geborene Wolfgang Seipenbusch, freischaffender Bildhauer und Maler, lebt seit mehr als 40 Jahren in unserer Region, die er durch sein künstlerisches Schaffen mitgeprägt hat, informiert die VG-Verwaltung in einer Pressemitteilung zu dem Künstler. In Stuttgart geboren, hat Seipenbusch 1970 sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Bis 2005 lehrte er als Kunstpädagoge in Kaiserslautern sowie am Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler. Er lebt und arbeitet in Winnweiler. Seine Materialien in der Bildhauerei sind Stein, Bronze und Holz, eine gleichberechtigte Stellung in seinem Kunstschaffen nimmt aber auch die Malerei ein. Sein künstlerisches Wirken ist auch durch seine Arbeiten im öffentlichen Raum präsent. Er hat bei vielen Bildhauersymposien nicht nur mitgewirkt, sondern durch sein profundes Wissen auch vielfältig Einfluss auf die künstlerischen Prozesse der Symposien ausgeübt. Der Winnweilerer Kunstsammler Uli Giloi hat zusammen mit dem 2014 verstorbenen Clemens Jöckle, Kunsthistoriker aus Speyer und früherer Vorsitzender der apk (Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler), anlässlich des 70. Geburtstages von Wolfgang Seipenbusch im Jahr 2012 einen Kunstkatalog herausgegeben. In seinem Prolog schrieb Jöckle seinerzeit Folgendes zu Werk und Künstler: „Mehr als fünfzig Jahre Schaffenskraft für eine lange nachwirkende Kunst soll nachgezeichnet werden. Der Künstler zählt zu den eher Stillen im Lande. Aber er erhebt seine Stimme. Legt sich oft quer. Landläufiges, Geläufiges und auch Beiläufiges ist so nie entstanden. Seine Skulpturen, seine Bronzeplastiken, seine Gemälde und Zeichnungen wollen mitteilen, dass Gewichtiges entstanden ist, sowohl in der Aussage als auch im Kunstwerk.“ In Winnweiler können sich interessierte Besucher einen umfassenden Eindruck verschaffen von der künstlerischen Arbeit Wolfgang Seipenbuschs. Kurz-Info Die Ausstellung wird am 21. April, 19 Uhr, eröffnet. Sie kann zu den regulären Öffnungszeiten der VG-Verwaltung besucht werden. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr; Montag, Dienstag und Mittwoch von 13 bis 16 Uhr; Donnerstag von 13 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. |rhp/bke

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