Donnersbergkreis „Eher ein Endspiel“

Zug zum Tor: Waldemar Schneider (in Weiß) vom ASV Winnweiler.
Zug zum Tor: Waldemar Schneider (in Weiß) vom ASV Winnweiler.

«WINNWEILER.» Trotz der 0:3-Niederlage gegen den starken Aufsteiger FC Speyer hat sich die Situation des abstiegsgefährdeten Verbandsligisten ASV Winnweiler nicht verschlechtert. Weil auch die direkte Konkurrenz nicht punkten konnte, steht der ASV weiter auf dem sicheren zwölften Tabellenplatz. Den wollen die Roten vom Rauhen Weg morgen um 15 Uhr im Auswärtsspiel beim ebenfalls abstiegsbedrohten Ludwigshafener SC verteidigen.

Zwei Fakten stehen vor dem Duell des Tabellenvierzehnten gegen den Zwölften fest. Selbst bei einem Sieg kann der LSC den ASV nicht mehr einholen. Das heißt, dass im Endklassement mindestens drei Mannschaften hinter Winnweiler bleiben. Zweiter Fakt: Gewinnt der ASV das Spiel, bleibt er Zwölfter und ist auf jeden Fall gesichert. Ansonsten bleibt Raum für vielerlei Spekulationen (wie viele Mannschaften kommen von oben, steigt der Vizemeister auf, gibt es Abmeldungen und so weiter). Mit diesen Unwägbarkeiten will sich ASV-Trainer Jürgen Giehl erst gar nicht auseinandersetzen. „Wir wollen das, was wir immer wollen, das Spiel gewinnen“. Leichter gesagt als getan, bei der notorischen Auswärtsschwäche des ASV. Doch das will Giehl nicht gelten lassen. „Das ist kein normales Rundenspiel mehr, das ist eher ein Endspiel. Da ist die Mannschaft ganz anders fokussiert, da zählt nicht mehr, was in der Vergangenheit war.“ Und die zuletzt gezeigten Leistungen machen ihm zusätzlich Mut. „Gegen Zeiskam hat die Mannschaft gezeigt, was sie leisten kann. Und auch gegen Speyer hat sie den frühen Rückschlag nach einer halben Stunde weggesteckt und eine starke zweite Halbzeit gespielt, sich leider nicht belohnt.“ Vier Aluminiumtreffer haben dies verhindert. Der LSC, schon in der letzten Saison knapp dem Abstieg entgangen, spielte von Saisonbeginn an gegen den Absturz. Mit der 1:3-Niederlage in Zeiskam am vergangenen Sonntag hat er aber die Chance, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, aus der Hand gegeben. Allerdings sollte der ASV vor der zuletzt gezeigten Heimstärke gewarnt sein. Von den fünf Heimspielen in diesem Jahr haben die Chemiestädter vier gewonnen und einmal unentschieden gespielt.

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