Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Dritte Halbzeit: Schiri-Frust bei Kirchheimbolanden, Hattrick-Freude in Gundersweiler

Danny Schulz erzielte vor 180 Zuschauern in der 22. Minute das 1:0 für Steinbach.
Danny Schulz erzielte vor 180 Zuschauern in der 22. Minute das 1:0 für Steinbach. Foto: J. Hoffmann

Bezirksliga: Steinbach ist effektiver

Der TuS Steinbach hat am Wochenende das Donnersberg-Derby in der Fußball-Bezirksliga zu Hause gegen die SG Kirchheimbolanden-Orbis mit 4:0 gewonnen. Liest sich nach einer klaren Angelegenheit. Doch das war es für den SG-Trainer Gerhard Kotysch nicht. „Wir haben unseren Aufwärtstrend, der sich zuvor ja schon in der Partie gegen den SV Hinterweidenthal abgezeichnet hatte, fortgesetzt“, befand er und erklärte: „Wir hatten vor dem 0:1 gute Chancen, hätten in Führung gehen müssen. Dann wurde uns vor dem zweiten Gegentreffer ein klarer Handelfmeter verwehrt. Und das Steinbacher 2:0 war ein klares Abseitstor. Der einzige, der diese Dinge nicht gesehen hat, war der Schiedsrichter.“Danny Schulz erzielte vor 180 Zuschauern in der 22. Minute das 1:0 für Steinbach. Und der TuS-Angreifer legte fünf Minuten nach dem Seitenwechsel das 2:0 (50.) nach. Dann lag der Ball im Tornetz der Platzherren, doch der Unparteiische gab den Treffer nicht. „Der Steinbacher Keeper hat den Ball durch die Hände rutschen lassen, als er das Leder nach vorne bringen wollte. Er ist rückwärts ins eigene Tor geflogen, der Ball war hinter Linie, aber der Linienrichter, der in der Vorwärtsbewegung war, hat es nicht gesehen, und wieder wurde uns ein Treffer nicht gegeben“, echauffierte sich Kotysch, der aber auch zugab: „Wir haben momentan einfach keinen Joker im Team.“

SG-Akteur Christopher Egelhof beschwerte sich beim Schiedsrichter und sah die Rote Karte (60.). Mit einem Mann weniger waren die SG-Akteure dann chancenlos. Marcus Frank (79.) und der eingewechselte Iviza Dzijan (85.) legten weitere Treffer für die Steinbacher nach. „Wir hatten ein-, zweimal Glück, dass wir den Ausgleich nicht bekommen haben“, gab der Steinbacher Coach Timothy Hanauer nach der Partie zu Protokoll und erklärte: „Die SG hat sich über Schiedsrichterentscheidungen mokiert. Ich fand, dass der Unparteiische von Anfang bis Schluss eine klare Linie hatte, das war gut.“ Letztlich sagte Hanauer: „Im Großen und Ganzen gehen die drei Punkte für uns in Ordnung.“ Auf die Steinbacher wartet am Sonntag, 14.30 Uhr, das nächste Donnersberger-Derby. Dann muss der TuS beim FV Rockenhausen ran. Der FV Rockenhausen absolviert am Donnerstag noch ein Nachholspiel um 19.30 Uhr beim SV Nanz-Dietschweiler. Rockenhausen ist auf den fünften Tabellenrang zurückgefallen, hat zwölf Punkte Rückstand auf die Steinbacher.

A-Klasse: Spielertrainer trifft dreifach

Beim SV Gundersweiler läuft es gerade so richtig. Wenige Tage nach Einzug ins Kreispokal-Halbfinale fertigte der A-Klassenvertreter am Wochenende im Spitzenspiel zu Hause den Tabellenzweiten FC Otterbach mit 7:3 ab. Durch den Erfolg kam Gundersweiler auf einen Punkt an den FCO heran und hat nun gerade einmal drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer TSG Kaiserslautern, der schon ein Spiel mehr als die Mannschaft von Spielertrainer Michael Hammerschmidt bestritten hat. Der Coach hat beim Sieg gegen Otterbach drei Treffer erzielt. Hammerschmidt schraubte sein Torkonto auf 20 Treffer.

x