Donnersbergkreis Dritte Halbzeit:

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Eine 0:4-Auswärtsniederlage mussten die A-Junioren des FJFV Donnersberg am vergangenen Freitagabend im Spitzenspiel der Landesliga Westpfalz gegen den JFV Westpfalz hinnehmen und damit den zweiten Tabellenplatz dem direkten Konkurrenten, der nun bei einem Spiel weniger einen Punkt Vorsprung hat, überlassen. Ein Doppelschlag kurz vor dem Seitenwechsel (41., 44.), dazu die Gegentreffer kurz nach Wiederanpfiff (52.) und in der 72. Minute besiegelten die vierte Niederlage im 17. Saisonspiel. Westpfalzs Ligatoptorjäger Yannik Brill (28 Tore) traf dreimal. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben die ersten 40 Minuten sehr gut gespielt. Durch das Gegentor gingen die Köpfe meiner jungen Spieler nach unten“, resümiert FJFV-Coach Mark Silbersdorff, der verletzungsbedingt auf zahlreiche Stammkräfte verzichten musste und somit einige B-Junioren zum Einsatz kamen. Ohne Goalgetter Christopher Egelhof (25 Treffer), Justin Ball, Leon Mattern, Daniel Lutz oder Jannik Glawe fehlte die Durchschlagskraft. Auch das Hinspiel zum Rundenauftakt Ende August in Kirchheimbolanden verlor der FJFV mit 2:4 und kassierte somit in diesen beiden Spielen die Hälfte aller bisherigen Gegentreffer. Das selbsternannte Saisonziel Meisterschaft ist abgeschrieben. Der verlustpunktfreie Spitzenreiter SV Hermersberg zieht einsam seine Kreise. „Das ist auch die beste Mannschaft. Sie spielen hauptsächlich mit dem älteren Jahrgang. Fußballerisch konnten wir bei der 0:2-Niederlage im Hinspiel dagegenhalten, körperlich aber nicht“, gratuliert Silbersdorff dem SVH zum Aufstieg. Nach der jüngsten Niederlage gegen Westpfalz ist auch der zweite Platz verloren gegangen. Der Trainer hat die Hoffnung auf die Vizemeisterschaft und einen Aufstieg in die Verbandsliga allerdings noch nicht aufgegeben: „Vielleicht können wir ihn uns ja noch zurückholen. Sie müssen zweimal patzen und wir alles gewinnen. Als Zweiter besteht dann noch eine kleine Chance aufzusteigen.“ Dafür müsste eine aktuelle Verbandsligamannschaft abmelden. Es wäre dem FJFV zu wünschen, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Mannschaft zu den jüngeren Jahrgängen gehört und in der nächsten Runde auch noch A-Jugend spielen kann. Am Freitag nächster Woche (10. April) reist der FJFV zum Donnersberg-Derby. Um 19 Uhr ist die Silbersdorff-Truppe beim ASV Winnweiler gefordert. Das Hinspiel unterlagen die Winnweilerer am Schillerhain mit 0:6, wollen sich im Rückspiel dementsprechend besser verkaufen und nicht zu defensiv spielen. Mit der aktuellen Saison ist das ASV-Trainergespann Ingo Weis/Klaus-Dieter Schäfer nicht unzufrieden: „Wir haben im Schnitt 15 Mann im Training. Jeder einzelne Spieler hat sich im Verlauf verbessert. Es herrscht ein guter Zusammenhalt. Das ist sehr positiv.“ Was fehlt ist die Konstanz. Einige Akteure gehören zum festen Stamm der zweiten Mannschaft bei den Aktiven in der B-Klasse, sind damit doppelt belastet. „Dazu kommt noch der eine oder andere verletzte Spieler. Wir haben zwar einen breiten Kader, aber durch die sich ständig ändernde Aufstellung schaffen wir es nicht mal zwei Spiele hintereinander erfolgreich zu sein“, erklärt Schäfer. Was dem ASV aber vor allem auch fehlt ist ein echter Knipser. Lukas Krennrich ist mit sechs Treffern noch Winnweilers bester Torschütze, macht Platz 27 für ihn in der Liga-Torjägerliste. In 16 Partien hat der ASV Winnweiler 23 Punkte geholt und liegt auf Platz sechs. Angesichts des Abstandes auf Platz fünf und sieben dürfte das auch die Position sein, an der sich die Winnweilerer am Saisonende wiederfinden werden.

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