Donnersbergkreis „Dort ist immer viel los“
«Rockenhausen.» Fünfmal auswärts: Alle Fußball-Bezirksliga-Mannschaften aus dem Donnersbergkreis sind am Wochenende auf fremden Plätzen im Einsatz. Unter anderem muss der Tabellenzweite FV Rockenhausen heute, 16 Uhr, bei der SG Oberarnbach antreten.
Ausgerechnet am Herbstfest verlor der FV Rockenhausen zu Hause gegen die TSG Kaiserslautern mit 1:4. „Das war eine deftige Niederlage,“, gab der Rockenhausener Spielertrainer Manuel Schohl zu. Er betont: „Wir haben einfach zu viele klare individuelle Fehler gemacht, die bei einer richtigen Konzentration nicht passieren dürfen.“ Schohl sagt auch: „Wir haben es zudem auch nicht geschafft, darauf zu reagieren.“ Rockenhausen verlor durch die Schlappe erst einmal die Tabellenführung an den SV Hermersberg. „Nun wartet auf uns ein ganz schwerer Gang nach Oberarnbach“, sagt Schohl. „Dort ist immer viel los. Nun hat die SG ja auch noch gegen uns das Kerwespiel. Nun wird noch mehr los sein.“ Bis auf die Langzeitverletzten hat Schohl alle Spieler an Bord. Ebenfalls heute muss auch die SG Kirchheimbolanden/Orbis schon ran. Der momentane Ligavierte spielt um 15 Uhr beim Tabellen-15. SG Eppenbrunn. „Wir sind wieder komplett, Marvin Baumgärtner ist fit“, sagt Kibo/Orbis-Coach Gerhard Kotysch. „Wir wollen nicht verlieren.“ Dass die SG Eppenbrunn mit fünf Punkten aus den ersten sechs Spielen nur im unteren Tabellendrittel zu finden ist, verwundert den Trainer. „Die haben Spieler mit Oberliga-Erfahrung im Kader. Eigentlich muss diese Mannschaft eine Platzierung zwischen Rang eins und acht belegen“, staunt Kotysch. Der Tabellendritte TuS 07 Steinbach bestreitet am morgigen Sonntag, 15 Uhr, das Spitzenspiel des achten Spieltags beim Primus SV Hermersberg. Zwei Punkte trennen beide Teams. Hermersberg hat den Heimvorteil. Steinbach will den Tabellenführer ärgern. Timothy Hanauer, Spielertrainer des TuS 07, macht klar: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Die Begegnungen in dieser Spielklasse kann man nicht tippen, weil alle Teams eigentlich fast gleich stark sind. Deshalb ist für uns auch in Hermersberg etwas drin.“ Hanauer ärgert sich immer noch über das 1:1 vor zwei Wochen beim SV Schopp. „Das Unentschieden dort ist für unsere Ansprüche einfach ungenügend gewesen. Damit war ich nicht zufrieden“, sagt er. Doch der 2:1-Heimerfolg am letzten Spieltag zu Hause gegen die SG Eppenbrunn hat die Laune von Hanauer wieder aufgebessert. „Wir lagen ja in dieser Begegnung bis zur 88. Spielminute mit 0:1 zurück. Wie die Mannschaft das Ding in der Schlussphase noch einmal gedreht hat, war super“, sagt der TuS-Trainer, der sich diese starke kämpferische Einstellung auch im Spitzenspiel beim Tabellenführer wünscht. Dass der SV Hermersberg übrigens ganz da oben in der Tabelle steht , ist für Hanauer nicht überraschend: „Vor der Saison hat jeder Bezirksligist den Namen Hermersberg genannt, als die Frage kam, wer den Meisterschaftsfavorit sei“ Die weiteren Begegnungen: Schlusslicht TuS Bolanden muss am Sonntag, 16 Uhr, beim TuS Bedesbach/Patersbach antreten. Der SV Gundersweiler spielt morgen um 15 Uhr beim SV Schopp. Beide Teams peilen Punkte an. In der Bezirksliga Nahe muss die SG Alsenztal am Sonntag, 15 Uhr, beim TSV Lalo-Laubenheim ran. Die Spielgemeinschaft hat bislang alle ihre fünf Spiele gewonnen und ist auch in der sechsten Partie klarer Favorit. Lalo-Laubenheim dagegen hat von den ersten fünf Begegnungen erst eine gewonnen.