Donnersbergkreis Donnersberger Echo:

Das „City-Outlet“ war dieser Tage mal wieder Thema in Kirchheimbolanden. Die Machbarkeitsstudie wird noch einmal überarbeitet. Dass die Verkaufsfläche darin mit 3500 Quadratmetern angegeben wird, können die Mitglieder des Verkehrsvereins „pro Kibo“ nicht nachvollziehen. Sie sind in ihren Berechnungen auf 7000 bis 8000 Quadratmeter gekommen. Nun werden Daten abgeglichen. Was letztendlich dabei rauskommt, soll bis September feststehen. Gut möglich, dass man bis dahin auch ohne Studie schon einen Schritt weiter ist. Derzeit wird nämlich ermittelt, wer überhaupt von den Gebäudebesitzern bei einem solchen Outlet mitzieht. Das ist eine nicht unwesentliche Frage. Winken die meisten beispielsweise ab und kommt man nicht auf ausreichend Fläche, dann braucht man auch gar nicht erst auf Investorensuche zu gehen. Ziehen die meisten mit, liegt eine Auflistung der Ladenfläche vor – und das dann womöglich vor einer Studie... „Klasse Event“, „sehr gut organisiert“, „selten hat Feuerwehr so viel Spaß gemacht“. Wissen Sie schon, um was es geht? Diese Kommentare stammen aus dem sozialen Netzwerk „Facebook“. Und sie gelten den Organisatoren der Feuerwehrakademie in Morschheim. Die Wehren der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden um Leiter Thomas Rech hatten sich Gedanken darüber gemacht, wie man Feuerwehrausbildung einmal anders gestalten kann. Und sind dabei auf eine neue Form gekommen, die in Morschheim äußerst positiv ankam. Aus mehr als 60 Übungen konnten die Wehrleute auswählen – teilweise waren richtig kuriose dabei, wie einen Klapptisch aufstellen, ohne ihn zu berühren. 24 Stunden stehen die Floriansjünger am Tag bereit, um anderen zu helfen. Die Herausforderungen werden dabei immer größer. Der Ernstfall muss geübt werden. Und das muss nicht immer bierernst sein. Geht man nach den Kommentaren, darf es solche Dinge wie die Feuerwehrakademie gerne öfters geben. Da kam auch der kameradschaftliche Teil nicht zu kurz. Und auch der gehört bei der Feuerwehr dazu. Warum? Weil sich die Wehrleute bei den Einsätzen aufeinander verlassen müssen. Und da kann es nicht schaden, wenn man sich auch ohne Uniform versteht. Es wird mal wieder abgestimmt und gehofft. Derzeit läuft wieder die Fanta-Spielplatzinitiative, bei der Ortsgemeinden Geld für ihre Spielplätze gewinnen können. Und in so manchen Orten wird kräftig die Werbetrommel gerührt. Der Weitersweilerer Ortsbürgermeister Armin Göbel ruft beispielsweise regelmäßig in E-Mails zum Abstimmen auf, in Alsenz ist man nicht nur in „Facebook“ schwer aktiv. Das ist verständlich, schließlich gibt es bis Platz 100 Preise. Und wer nimmt nicht Geld zur Verschönerung seines Spielplatzes, wenn er die Chance dazu hat? Drei Donnersberger Spielplätze sind übrigens bei dem Wettbewerb dabei. Weitersweiler lag gestern Nachmittag auf Rang 44, Alsenz auf Rang 78 und Ilbesheim auf Platz 294. Ein paar Stimmen können also alle noch gebrauchen. Das geht im Internet unter www.facebook.com/fantaspielspass oder unter spielplatzinitiative.fanta.de. | Sebastian Stollhof