Donnersbergkreis Die Stunde der Wahrheit im Zellertal

Zellertal. Das geht auf die Nerven! Ein alles entscheidendes „Endspiel“, Schlusslicht empfängt punktgleichen Konkurrenten: Am letzten Spieltag der Bezirksliga Vorderpfalz Nord trifft die TSG Zellertal morgen (Sa, 18 Uhr) auf die DJK Limburgerhof II. Beide haben fünf Punkte auf dem Konto, einer muss aber absteigen. Wer geht, wer bleibt? Im Zellertal schlägt die Stunde der Wahrheit.
Die Statistiken können ad acta gelegt werden. Jetzt zählen sie nicht. Genauso wenig, wie die ganzen bitteren Pleiten, die die TSG Zellertal in dieser Saison schon kassierte. Alles unwichtig. Die Partie morgen hat ihre eigenen Gesetze. Und der Aufsteiger ist in einer Sackgasse: „Es gibt nur die Option, zu gewinnen, um drin zu bleiben. Dafür müssen alle kämpfen, die Mannschaft muss eine geschlossene Leistung bringen. Wir müssen einfach die entsprechende Einstellung haben“, appelliert Zellertals Nummer zwei Walter Fromkorth an die Disziplin seiner Kollegen. Er weiß: Platz für Spielräume bietet die Ausgangslage nicht. Es ist der letzte Spieltag, es geht um alles oder nichts. Den Zellertalern steht das Wasser bis zum Hals. Punktgleich mit der DJK Limburgerhof II liegt die TSG im Tabellenkeller – hat aber eine leicht schwächere Spieldifferenz. Ein Unentschieden würde nicht reichen. Fromkorth markiert das Erfolgsrezept: die Moral. Keiner dürfe sich hängen lassen, jeder müsse an seine Grenzen gehen, alles versuchen. In den letzten Wochen war das bei der TSG nicht immer so – was sie mitunter auch wichtige Punkte kostete. Abhaken! Morgen kann Zellertal den Kopf aus der Schlinge ziehen. Sofern die Einstellung stimmt. „Gegen Hettenleidelheim haben wir die geboten, aber auch nicht von Anfang an. Wenn wir die nicht zeigen, sehen wir uns in der Bezirksklasse wieder“, sagt Fromkorth. „Hinten und in der Mitte müssen wir die Spiele gewinnen. Und mit 2:1 aus den Doppeln raus.“ In der Vorrunde gewann die TSG bei der DJK mit 9:6. Morgen wird′s enger (ppp)