Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Die bittere Wahrheit für den TuS Steinbach

Gegen den FV Dudenhofen (in Gelb) setzte es damals eine 0:2-Niederlage.
Gegen den FV Dudenhofen (in Gelb) setzte es damals eine 0:2-Niederlage.

Verbandsligist TuS Steinbach musste am Freitagabend eine knappe 0:1 (0:1)-Niederlage bei der TSG Pfeddersheim einstecken und bleibt im Tabellenkeller. Am Donnerstag, 3. Oktober, 15 Uhr, steht das Aufsteigerduell gegen den SC Hauenstein an.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wie die Jungs gegen so einen starken Gegner, der mit fünf bis sechs Oberliga-Spielern gespielt hat, aufgetreten sind. Dennoch: Das ist mit Abstand wohl die bitterste Saisonniederlage für uns gewesen“, sagte ein schwer enttäuschter Steinbacher Coach nach der Partie vor 155 Zuschauern. Durchaus war für den Aufsteiger beim Oberliga-Absteiger, der vor der Runde als einer der Topkandidaten für die Verbandsliga-Meisterschaft gehandelt worden war, mehr drin. Chancen auf Tore hatten die Steinbacher zur Genüge. Zwei Riesenmöglichkeiten hatte zum Beispiel Stürmer Dominik Schwarz, der in der ersten Halbzeit zweimal alleine auf das Pfeddersheimer Tor zulief (26., 28.). Leon Guth, der Keeper der Wormser, bewahrte seine Mannschaft aber mit zwei klasse Paraden vor einem Rückstand. Die Pfeddersheimer hatten über die gesamte Spielzeit mehr Ballbesitz und waren aktiver, doch der TuS ließ wenig zu und setzte auf pfeilschnelle Konter.

Im zweiten Durchgang lief dann TuS-Spieler Cedric Fischer alleine auf den Pfeddersheimer Schlussmann zu. Und wieder erwies sich Leon Guth als unbezwingbar (66.). Es war die dritte „Hundertprozentige“ des TuS in der Partie. „Mehr Möglichkeiten wirst du in der Verbandsliga eigentlich nicht mehr in einem Spiel bekommen“, zuckte Daniel Ghoul mit den Schultern. Die Pfeddersheimer zeigten in der Folge, wie effektiv man in der Liga sein muss. Nach einem Freistoß von TSG-Kapitän Fabio Schmidt aus dem Halbfeld stand Marcel Bormeth frei und köpfte ins lange Eck zum 1:0 (77.) ein. „Unser Torwart Klaus Siebecker musste eigentlich keinen Ball halten, die Pfeddersheimer haben mit einer klaren Chance den Siegtreffer erzielt“, ärgerte sich Ghoul und betonte: „Wir haben ganz stark verteidigt. Auch wenn die TSG dann im zweiten Durchgang mehr vor unserem Strafraum auftauchte, ist ihnen eigentlich ganz wenig eingefallen. Sie wurden nur dieses eine Mal gefährlich. Umso enttäuschter sind wir, dass wir ohne Punkte zurückgekommen sind.“ Lob gab es vom gegnerischen Trainer. „Wir haben gegen Steinbach nichts geschenkt bekommen, sie haben das stark gemacht“, fand TSG-Trainer Nauwid Amiri, dessen Team sich langsam in der Tabelle vorkämpft.

Die Steinbacher müssen dagegen schauen, dass sie nicht den Anschluss an die Nichtabstiegszone verlieren. „Dass wir nach neun Spielen mit sechs Punkten hinten drinstehen, ist bitter. Mit Ausnahme vom Spiel gegen Gau-Odernheim konnten wir bislang mit jedem Gegner mithalten“, machte Daniel Ghoul klar. Mit Blick auf das Spiel gegen Hauenstein sagt er: „Wir brauchen Punkte und ich bin zuversichtlich, dass wir die auch holen.“

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