Donnersbergkreis Die Bahn muss erst eingefahren werden

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Jahrelang hat Udo Sipp auf einen „gescheiten“ Winter gewartet, um seine Idee in die Tat umsetzen zu können: Flutlichtrodeln an der Igelborner Hütte in Winnweiler. In der vorigen Woche hatte Petrus nun ein Einsehen und hat dem Hüttenpächter die gewünschte Witterung geschickt. Am Samstag war Premiere – allerdings mit bescheidener Resonanz. Was aber kein Wunder war.

Denn da ein solches Angebot nun mal vom Wetter abhängig ist, lässt es sich nicht lange im Voraus planen. Die Zeit für Werbung war daher knapp bemessen. Neben einer Ankündigung in der RHEINPFALZ hatte Sipp Face-book und Mund-zu-Mund-Propaganda als Verbreitungskanäle genutzt. Mit mäßigem Erfolg allerdings: Eine überschaubare Anzahl an Kinder und Erwachsenen – die freilich mit viel Freude bei der Sache waren – hatten sich am Nachmittag am Winnweilerer Ortsrand eingefunden. Hier sorgte die Feuerwehr mit den Scheinwerfern zweier Einsatzfahrzeuge für die notwendige Beleuchtung. Da auf dem als Piste vorgesehenen Acker noch keine Bahn eingefahren war, hatten die Rodler erst einmal ihre Mühe, die Schlitten den Hügel hinuntergleiten zu lassen. Sie ließen sich aber nicht beirren und jagten ein ums andere Mal den Abhang hinunter. Auch ihre Eltern, die überwiegend am Feuer standen und den Glühwein genossen, griffen hin und wieder zum Schlitten. Fazit: Denjenigen, die gekommen waren, hat das Flutlichtrodeln sehr gut gefallen. Und eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen: Udo Sipp und seine Ehefrau Sabine, die seit 2009 die Hütte betreiben, haben gerade den Pachtvertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Jetzt hoffen sie auch künftig auf einen „gescheiten“ Winter... |gom

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