Lohnsfeld Der „Storchen-Rap“ im Lohnsbachtal

Ganz schön eng geht’s derzeit in einigen der acht Nester bei der Lohnsfelder Pulvermühle zu. Aber die Jungstörche machen schon f
Ganz schön eng geht’s derzeit in einigen der acht Nester bei der Lohnsfelder Pulvermühle zu. Aber die Jungstörche machen schon fleißig Flugübungen und werden bald das elterliche Domizil verlassen.

Teils ganz schön beengt sind aktuell die Wohnverhältnisse im Lohnsfelder Storchenpark. Zahlreicher Nachwuchs sorge dafür, dass rund um die Pulvermühle „mächtig was los ist“, schreibt RHEINPFALZ-Leserin Bärbel Wagner.

Eines der insgesamt acht Nester sei so voll besetzt, dass „ein Elternteil schon den Schlafplatz auf dem Nachbarbaum geordert hat“. Bis auf den spektakulären Zwischenfall, als ein Kurzschluss das auf einem Strommasten errichtete Domizil entzündet hat – die darin befindlichen Eier sind von der Wildtierhilfe Kaiserslautern künstlich ausgebrütet worden –, ist es laut Wagner bisher ein rundum gelungener Adebar-Sommer: Inklusive zweier weiterer, am Lohnsfelder Ortsausgang Richtung Winnweiler und in Langmeil errichteter Horste „haben wir zehn Storchenpaare, die Schwerstarbeit leisten“.

18 Jungvögel habe sie gezählt – wobei die exakte Zahl aufgrund des Gewimmels schwer feststellbar sei. Denn die Neugeborenen machen fleißig Flugübungen, „die ersten gehen schon selbst auf Futtersuche“. Schließlich müssen sie Kraft tanken und etwa ab Mitte August fit für die Reise ins Winterquartier sein. Noch können sich aber die Kiebitze über das pulsierende Leben im Lohnsbachtal freuen. Besonders die Akustik hat es Wagner angetan: „Wunderschön finde ich es, wenn das Geklappere nun aus verschiedenen Richtungen kommt. Ein guter Musiker könnte einen Song draus machen.“ Wie wär’s denn mit „Storchen-Rap“?

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