LOHNSFELD / KAISERSLAUTERN RHEINPFALZ Plus Artikel Der zweite „Strom-Storch“ ist geschlüpft

Glücklich vereint: die beiden Storchen-Babys, deren Eier die Stromschläge in einem Nest bei Lohnsfeld offenbar unbeschadet übers
Glücklich vereint: die beiden Storchen-Babys, deren Eier die Stromschläge in einem Nest bei Lohnsfeld offenbar unbeschadet überstanden haben. Karsten Tide von der Wildtierhilfe Kaiserslautern fungierte als »Hebamme« und übernimmt in den ersten Tagen die Fütterung.

Auch aus dem zweiten der fünf Eier, deren Nest kürzlich bei Lohnsfeld unter Strom gestanden hatte, ist ein kleiner Storch geschlüpft. Das hat Karsten Tide von der Wildtierhilfe Kaiserslautern der RHEINPFALZ am Mittwoch mitgeteilt.

Bereits im Laufe des Dienstags hatte das Küken ein Loch in die Schale gepickt. „Nachts um eins hatte ich nochmal nachgesehen, da war noch nichts. Als ich am Morgen aufgestanden bin, war es dann da“, berichtet Tide. Anfang Mai hatten mehrere Kurzschlüsse den Horst, den ein Paar auf einem 20-KV-Masten errichtet hatte, unter Hochspannung gesetzt. Kletterspezialisten der Winnweilerer VG-Feuerwehr hatten die im Nest abgelegten Eier aus luftiger Höhe gerettet und der Wildtierhilfe übergeben.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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In deren Inkubator hatte in der Nacht auf Montag das erste Adebar-Baby das Licht der Welt erblickt. Er habe die beiden Jungen nun aus dem Brutkasten geholt und in eine Wärmebox gelegt, so Tide weiter. Zudem sei das Ältere, von der RHEINPFALZ „Volti“ getauft, erstmals gefüttert worden: Ein Video zeigt, dass es Leckereien wie Heimchen (Hausgrillen) oder Larven mit großem Appetit verschlungen hat. Sein Geschwisterchen (wie wär’s mit „Kurzer“?) hat sich derweil an den oder die Große(n) gekuschelt – die Geschlechter sind bei Störchen ohnehin und erst Recht in diesem Alter schwer zu unterscheiden – und erholt sich noch ein wenig von der anstrengenden Geburt.

Was wird aus dem dritten Ei?

Nicht nur der Ersatz-Papa ist gespannt, ob auch das dritte von ihm behütete Ei – zwei Exemplare im Nest waren unbefruchtet – einen Jungvogel in die Welt entlässt. Läuft weiter alles glatt, will Tide, der berufstätig ist und die Wildtierhilfe ehrenamtlich betreibt, den Nachwuchs am Wochenende ins südpfälzische Bornheim bringen und den Experten der dortigen Storchenscheune übergeben. Vielleicht hat er dann ja sogar ein Trio im Gepäck ...

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Wildtierhilfe Kaiserslautern der Tierhilfe Pfalz e.V., Sparkasse, Kaiserslautern, Iban DE89 5405 0220 0000 5566 62.

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Aus zwei Eiern ist bereits ein Storchenbaby geschlüpft – ein drittes liegt bei der Wildtierhilfe im Brutkasten und könnte ebenfalls noch Leben enthalten. Zwei weitere Exemplare waren unbefruchtet.
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