Donnersbergkreis Der Pokalschreck ist wieder bereit
«FINKENBACH.» Eliminiert die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg in der dritten Verbandspokal-Runde den dritten Bezirksligisten? Heute (19 Uhr) empfängt der A-Klasse-Aufsteiger den SV Gundersweiler. Zeitgleich trifft die Überraschungsmannschaft des TuS Ramsen, einzig verbliebener B-Klassist, in ihrem „Jahrhundertspiel“ auf den Verbandsligisten SV Steinwenden, und der TuS Rüssingen spielt in Morlautern. Um 19.30 Uhr misst sich die SG Alsenztal auf dem Kunstrasen in Alsenz mit der SG Eintracht Bad Kreuznach.
Der Pokalschreck ist bereit: Nach dem FV Rockenhausen und dem TuS Steinbach will die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg im SV Gundersweiler den dritten Bezirksligisten vor heimischer Kulisse bezwingen. „Wir erstarren vor dem Gegner nicht in Ehrfurcht und haben gute Chancen. Nach den zwei verdienten Siegen zuvor sind sie gewarnt. Der Bessere soll in die vierte Runde einziehen“, sagt SG-Spielleiter Klaus Schneider. Die Tagesform sei entscheidend. Das Team von Alexander Raab hat zuletzt drei Pflichtspiele in Folge gewonnen, wird die Euphorie mitnehmen und muss nur auf den Langzeitverletzten Silas Schlemmer verzichten. „Das wird ein heißes Ding. Wir wissen, was uns erwartet und wollen 100 Prozent geben“, sagt Michael Hammerschmidt. Wer Rockenhausen und Steinbach besiegt hat, den dürfe man nicht unterschätzen, so der SVG-Spielertrainer, der am Wochenende mit seiner Truppe 2:3 in Nanzdietschweiler verlor und mit sechs Punkten aus sechs Spielen im Tabellenmittelfeld der Bezirksliga liegt. Historisches ist dem TuS Ramsen bereits gelungen. Nach Bezirksligist TSG Kaiserslautern bügelte der B-Klassist den Landesliga-Aufsteiger VfR Kaiserslautern in Runde zwei mit 6:0 ab. Nun folgt der SV Steinwenden. Noch nie trat der TuS in seiner 118-jährigen Geschichte in einem Pflichtspiel gegen einen Verbandsligisten an. „Darauf können wir uns freuen. Es werden sicherlich viele Zuschauer kommen. Wir wollen das Beste geben und schauen, was dabei herauskommt. Unser Platz muss brennen“, sagt Spielertrainer Michael Bechthold und antwortet auf die Frage, ob es die logische Folge sei, nach einem Bezirks- und Landesligisten nun einen Verbandsligisten auszuschalten, mit einem lachenden „Absolut.“ Eine interessante Partie steigt heute Abend auch in Alsenz. Der neue Alsenztaler Spielertrainer Adrian Simionaca trifft wie „Mitbringsel“ Alexandru Baltateanu auf seinen Ex-Verein SG Eintracht Bad Kreuznach. „Die zwei sind natürlich richtig heiß. Das gilt aber auch für das gesamte Team“, freut sich SG-Spielleiter Tim Klein-Harmeyer auf das Kräftemessen mit „einer solch starken Mannschaft“. Als klarer Außenseiter gilt es, so lange wie möglich mitzuhalten. „Wir wollen uns gut verkaufen und ohne Verletzte aus dem Spiel kommen.“ Alsenztal kann nach makellosem Start in der Bezirksliga Nahe (vier Spiele, vier Siege) selbstbewusst in die Partie gehen. Der Traditionsclub aus Kreuznach liegt mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Verbandsliga-Rang acht. Neu in Runde drei steigt der TuS Rüssingen ein, der am Wochenende seinen ersten Punkt in der neuen Verbandsliga-Saison einfuhr. Die Elf von Akgün Yalcin muss zum Oberliga-Absteiger und Ligakonkurrenten SV Morlautern.