Donnersbergkreis Der Kita-Umbau hat absoluten Vorrang

Was hat sich 2014 an Wichtigem ereignet, was steht der Gemeinde in diesem Jahr bevor? Diese Frage haben wir wieder Ortsbürgermeistern zum Jahresbeginn gestellt. Heute kommt Joachim Fister aus Morschheim zu Wort.
Drei große Themen stehen in Morschheim in diesem Jahr auf der Agenda. „Der Umbau des Kindergartens hat dabei absolute Priorität“, betont Bürgermeister Joachim Fister. Zudem soll das Wasserhaus fertiggestellt werden. Die Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche“ platze aus allen Nähten. „Ausgelegt war der gemeindeeigene Kindergarten bei seiner Eröffnung 1998 ja eigentlich für 25 Kinder“, so Fister. Da mittlerweile auch einjährige Kinder Anspruch auf einen Platz haben, sei der Bedarf gestiegen, sagt der Ortschef. Mittlerweile würden über 40 „kleine Strolche“ in der Morschheimer Kindertagesstätte versorgt. „Im Ort haben viele junge Familien alte Häuser gekauft. Das ist schön für unsere Gemeinde, aber wir müssen nun auch mit der Infrastruktur nachziehen“, so Fister. Deshalb sei der Umbau dringend notwendig. Allerdings stocken die Planungen derzeit. „Momentan kann ich nichts zu den Kosten sagen, ich hoffe, in die Sache kommt 2015 wieder Bewegung. Es ist dringend.“ Im Sommer soll die Anlage am Wasserhaus fertig sein. „Sobald das Wetter es zulässt, werden wir im Frühjahr das Projekt abschließen“, sagt Fister und betont: „Dann gehen die Einladungen für eine große offizielle Einweihungsfeier heraus.“ Als drittes wichtige Projekt hat der Bürgermeister die Sanierung des Friedhofes auf seiner Liste. Dort wurden 2014 bereits neue Urnengräber errichtet. „Nun müssen unter anderem die Fußwege ordentlich hergerichtet werden“, sagt Fister, der wieder auf das Engagement von vielen Ehrenamtlichen hofft. Gespannt ist der Morschheimer Bürgermeister, wie es mit der geplanten 110-kv-Leitung von Oberndorf bis Bischheim weitergeht. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd hatte im vergangenen Jahr bekanntgegeben, dass das Raumordnungsverfahren auf Antrag der Pfalzwerke bis zum 31. Januar ausgesetzt werde. Diese Zeit sollte genutzt werden, um die vorgebrachten Einwände, die auch aus Morschheim kamen, zu prüfen und zu bewerten. „Es war ein Jahr Funkstille. Wir wurden bis jetzt nicht informiert, wie es weitergehen soll“, sagt Fister. Im Frühjahr hat die Gemeinde eine große Gemarkungswanderung geplant. Das soll laut Fister eine größere Sache werden. (rgb)