Donnersbergkreis Darts: Wagener unterliegt erst im Endspiel

Alsenbrück-Langmeil. Für das Titel-Double hat es nicht ganz gereicht: Erst im Endspiel verpasste Dominic Wagener (DSV Donnersberg) einen zweiten Erfolg bei einem Challenge des RPDV (Rheinland-Pfälzischer Dartverband) innerhalb von nur drei Wochen. Zwar kam der 20-jährige Lohnsfelder am Sonntag ungeschlagen von der Gewinnerseite ans Finalboard, strich dort aber ein 0:3 sowie ein 1:3 gegen einen bärenstarken Christian Wollny (DC Nostra Dart Mus) ein. Die Revanche. Vor drei Wochen noch hatte Wagener den Lauterer mit einer 100-prozentigen Checkoutquote vom Sisalbrett gefegt. „Ich war im Finale wohl etwas erschöpft von den ganzen Brocken, die ich davor aus dem Weg räumen musste“, meinte Wagener nach dem letzten Challenge-Turnier der Saison 2016/17. Er erwischte im Langmeiler Score Pub eine brutale Losung: In Serie musste er Benjamin Giese, Bundesligist Michael Bernhardt, Christoph Marschall, Christoph Eckel und Marcel Zwally ausschalten, um seinen Titel zu verteidigen. „Christian war dann total im Tunnel und einfach konsequenter“, erkannte Wagener an. Damit sind alle 16 Turniere der landesweiten Challenge-Serie, jeder Spieler darf dabei an vieren teilnehmen, beendet. Nächsten Samstag steigt im RPDV-Stützpunkt Kastellaun das große Finale der 28 Punktbesten der Rangliste – mit einer Reihe Donnersberger Namen. Neben Wagener treten dort Frank van Ruiten, Marcel Zwally (beide SG Zillbachtal Schweisweiler), Andreas Lang, Christoph Eckel (beide DSV Donnersberg) und Peter-Pascal Portz (SV Lautersheim) an. |ppp