Donnersbergkreis „Da wird schön Feuer drin sein“

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Michael Hammerschmidt (SV Gundersweiler):

Rockenhausen ist offensiv ziemlich gut besetzt – dafür in der Defensive aber anfällig. Da müssen wir versuchen, hoch zu verteidigen, früh genug am Ball zu sein, flach und schnell zu spielen. Denn der FVR II ist hinten robust. Das gibt ein interessantes Spiel. Vor allem, wenn man dran denkt, was für Personalsorgen ich hab’: Jochen Greß hat einen Kreuzbandriss, Moritz Navarro ist in Thailand, Philip Fingerhut hat sich den großen Zeh ausgerenkt, Christoph Wasem den Mittelfuß geprellt. Viele Kräfte hat das letzte Spiel in Winnweiler gekostet. Wir können nur noch hoffen, dass Sippersfeld Punkte lässt und wir alles gewinnen – aber realistisch gesehen ist Richtung Relegation nicht mehr viel drin. Es ist wie so oft in den letzten Jahren, wir haben keine Konstanz. Punkte, wie die 3:4-Niederlage gegen Albisheim oder das unnötige 0:2 gegen Appeltal nach zwei Standards, fehlen uns. Das ist Fußball. Viele sehen die Partie jetzt gegen Rockenhausen als Derby, da wird schön Feuer drin sein. Gegen die Zweite tun wir uns auch schwerer als gegen die Erste. Die haben wir aus dem Pokal geworfen, das Hinspiel gegen den FVR II jedoch ging nur 2:2 aus.“ (ppp) Christoph Meinicke (FV Rockenhausen II): „Man sieht es schon in der Tabelle: Wenn eine Mannschaft 13 Punkte weit vor uns liegt, dann tritt sie als klarer Favorit an. Selbst, wenn bei Gundersweiler wahrscheinlich nix mehr nach vorne geht. Wir müssen auf die Offensive aufpassen, die sehr stark aufgereiht ist. Besonders auf einen Michael Hammerschmidt. Wenn wir ihn in den Griff kriegen, wäre das schon mal nicht schlecht. Wir sind komplett und haben die Mittel, Gundersweilers Angriff auszubremsen – Voraussetzung ist, dass wir hinten gut stehen. Die Chancen, die wir uns erarbeiten, müssen wir nutzen. Nicht wie gegen Sippersfeld, als wir Möglichkeiten en masse hatten und dann mit 1:4 verloren haben. Dafür haben wir vorne auch die individuelle Klasse. Christian Doell, Steffen Stein, Andreas Schick – das sind Spieler, die immer für ein Tor gut sind und durch Einzelaktionen Spiele drehen können. Mit unserer Runde müssen wir absolut zufrieden sein: Es stellt sich bei uns ja immer die Frage, wie unser Kader bestückt ist. Dass wir als zweite Mannschaft da stehen, hätte nie einer erwartet. Wenn wir den fünften Platz halten, wäre das ein Riesenerfolg für den Verein.“ (ppp/ Archivfotos: nobi)

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