KIRCHHEIMBOLANDEN RHEINPFALZ Plus Artikel Corona: Fünf weitere Todesfälle im Donnersbergkreis zu beklagen

Die Corona-Ampel steht weiterhin auf Rot.
Die Corona-Ampel steht weiterhin auf Rot.

Sah es am Montag nach etwas Entspannung aus bei der Corona-Entwicklung, so war der Dienstag wieder umso bitterer: Fünf weitere Todesfälle sind an diesem einen Tag hinzugekommen. Damit stieg die Zahl der Todesfälle im Landkreis im Zusammenhang mit Corona auf 28.

Zudem wurden 22 neue SARS-CoV-2-Infektionen registriert. Seit am 11. März 2020 der erste Infektionsfall im Donnersbergkreis bekannt wurde, ist die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen auf 1131 angestiegen, wovon weiterhin 979 Personen als genesen gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Montag deutlich gesunken war, ist dementsprechend wieder angestiegen und liegt jetzt bei 86,3. 124 aktive Infektionsfälle sind derzeit im Landkreis bekannt; 15 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, wie das Gesundheitsamt berichtet.

Stark betroffen von dieser aktuellen Entwicklung ist die Zoar-Seniorenresidenz in Kirchheimbolanden. Denn drei der genannten fünf Todesfälle sind in der Schlossresidenz zu beklagen, wie Geschäftsführer Yves Schmitt auf RHEINPFALZ-Anfrage berichtet hat. Bereits in der letzten Woche des Jahres 2020 waren zwei Bewohner der Einrichtung verstorben, die sich mit dem Sars-CoV2-Virus infiziert hatten. Mitte Dezember hatte es erste positive Tests in der Einrichtung gegeben. Von den insgesamt 29 infizierten Bewohnern gelten laut Schmitt sechs als genesen; von den 18 Bewohnern mit aktiver Infektion wird derzeit einer im Krankenhaus behandelt. Zudem sind im Laufe der vergangenen gut drei Wochen acht Mitarbeiter positiv getestet worden, fünf von ihnen befinden sich aktuell noch in Quarantäne. Der Besucherstopp in der Residenz, die früh eine eigene Quarantäne-Station eingerichtet hatte, gilt bis 11. Januar. Am Mittwoch will das Gesundheitsamt erneut testen und anhand der Ergebnisse entscheiden, wie lange das Besuchsverbot aufrecht erhalten wird, sagte Schmitt.

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