Donnersbergkreis Chöre sorgen für „Spitzen“-Abend
Rudolf Brenner und das Publikum waren sich am Freitagabend einig. Als der Chorleiter vom Männergesangverein (MGV) Imsbach den Liederabend seines Vereins für „Spitze!“ befand, stimmten die Zuschauer ihm mit Applaus zu. Der Männergesangverein hatte gemeinsam mit sechs Gastchören aus der Umgebung und einem bunt gemischten Programm für einen gelungenen Abend gesorgt. Geselligkeit und gute Stimmung waren angesagt.
Mit so vielen Besuchern hatte der MGV nicht gerechnet. Zu seinem Liederabend kamen so viele Besucher, dass noch Tische angebaut werden mussten. Für deren blumige Dekoration und die Gestaltung der Bühne hatte Iris Wolsiffer gesorgt. Nachdem MGV-Vorsitzender Sascha Elsenbast seine Begrüßungspremiere mit Bravour gemeistert hatte, stimmte der gemischte Imsbacher Chor den „Pfälzer Sängerspruch“ und Mozarts „Bundeslied“ an. Gefühlvoll und schön vorgetragen sorgte der Chor damit für einen guten Einstieg in den Abend. Flott und gut gelaunt ging es mit dem Kriegsfelder MGV und „Das erste Bier muss zischen“ weiter. Beim Lied „Handwerkers Abendgebet“ gab Erwin Breitwieser, gut begleitet vom Chor, mit einem kleinen Solo schon einmal einen Vorgeschmack auf sein Repertoire. Zur Klavierbegleitung des Börrstädter Chorleiters Jürgen Gündner sang Breitwieser im Anschluss „Le Postillon de Lonjumeau“ in der deutschsprachigen Fassung und brachte mit seiner Zugabe die Zuhörer zum Schunkeln und Mitsingen: Breitwieser versah dabei die Melodie von „Heile, heile Gänsje“ mit einem eigenen Text: „Geh’ doch in de Keller unn hol’ a Fläschje Woi.“ Der Männerchor des Falkensteiner Gesangsvereins „Einigkeit“ unter der Leitung von Stefan Weber sang Klassiker wie „Lasst ziehn uns in die Welt“ oder „In Junkers Kneipe“. Auch hier forderte das Publikum eine Zugabe. Doch mit der Reaktion des ersten Vorsitzenden und Ortsbürgermeisters von Falkenstein, Volker Demmerle, rechnete niemand. Dieser sorgte für große Heiterkeit, als er ankündigte: „Wir waren auf eine Zugabe nicht eingestellt, daher bieten wir morgen eine Autogrammstunde an!“ Den „Falkensteiner Sängerspruch“ hatten die Männer dann aber doch noch in petto. Für Schwung sorgte der Lohnsfelder gemischte Chor. Mit „Jada Drive“ und „Wochenend und Sonnenschein“ sangen die Männer und Frauen für ein hoffentlich baldiges Ende der Unwetter. Chorleiter Jens Illichmann blieb nach dem Vortrag auf der Bühne – er leitete auch den Winnweiler Männerchor. Der vertrat mit einer Revue von „Funiculi Funicula“ bis „La Paloma“ verschiedene Musikrichtungen. Die Sängervereinigung Winnweiler Tonika mit Chorleiterin Petra Lieberich begeisterte das Publikum mit Hits wie „Sailing“ und „Lucky Lips“, sodass dieses begeistert mitschnippte, klatschte und sang. Ehrungen —60 Jahre aktives Singen und Ernennung zum Ehrenmitglied: Toni Aug, Walter Lommel, Heinrich Molter, Wolfgang Molter und Peter Danner. —60 Jahre passive Mitgliedschaft und Ernennung zum Ehrenmitglied: Emil Wasem und Ernst Gabel. —50 Jahre aktives Singen: Walter Brühmüller und Harald Withopf. —50 Jahre passive Mitgliedschaft: Jürgen Blasius. (gom)