Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bittere 1:2-Niederlage der Steinbacher beim FC Basara Mainz

Statt in der Offensive musste TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul (links, hier in einem Spiel gegen Kirn-Sulzbach) diesmal in der In
Statt in der Offensive musste TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul (links, hier in einem Spiel gegen Kirn-Sulzbach) diesmal in der Innenverteidigung ran.

TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul hatte vor dem Auswärtsspiel ein schwieriges Personal-Puzzle zu lösen – und war daher letztlich mit dem Spiel seines Team nicht unzufrieden.

Die Fußballer des TuS 07 Steinbach warten weiter auf den ersten Sieg in der aktuellen Verbandsliga-Spielzeit. Das Team des Trainerduos Daniel Ghoul und Patrick Wolf unterlag am Samstag auswärts beim Aufstiegsmitfavoriten FC Basara Mainz mit 1:2 (1:1). Damit steht der Liganeuling nach vier absolvierten Saisonpartie mit nur einem Punkt auf einem Abstiegsplatz.

„Momentan ist die Situation bei uns ganz bitter. Wir hatten mit Jonas Krautschneider kurzfristig noch einen Ausfall“, berichtete TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul und sagte weiter: „Wir mussten damit gleich fünf Leistungsträger ersetzen. Einige Spieler mussten auf anderen Positionen spielen.“ Ghoul selbst, der eigentlich in der Offensive gesetzt ist, lief in der Partie bei den Mainzern in der Innenverteidigung auf. Marlon Zimmermann spielte plötzlich auf der Zehner-Position. Robin Metz feierte sein Startelfdebüt. „Dafür, dass wir so viel ändern mussten, haben wir das wirklich gegen so eine starke Mannschaft wie Basara Mainz hervorragend gemacht“, fand Ghoul allerdings.

Kalte Dusche für Steinbach in Minute 75

Die Steinbacher begannen sehr defensiv, Mainz hatte mehr Ballbesitz. Basara ging in der 23. Minute durch Seiya Izumi mit 1:0 in Führung. Dem Treffer war ein individueller Fehler der Donnersberger vorangegangen. Insgesamt war es aber eine torchancenarme erste Halbzeit. Die Gäste hatten eine einzige gute Möglichkeit. Die gab es kurz vor der Halbzeitpause: Dominick Schwarz traf dabei zum 1:1 (39.). „Die erste Hälfte war aber praktisch eine Null-Null-Halbzeit“, analysierte Ghoul aufgrund der wenigen Torchancen auf beiden Seiten.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Steinbacher immer stärker und übernahmen sogar die Spielkontrolle. Klare Tormöglichkeiten erspielte sich der Aufsteiger aber nicht. Eine Viertelstunde vor dem Ende der Begegnung gab es für die Ghoul-Elf dann eine kalte Dusche: Nach einer Standardsituation kam der Mainzer Ali Sengül zum Flanken. Die neuformierte Steinbacher Defensive war einen Moment nicht auf der Höhe. In der Mitte kam der Basara-Akteur Takuto Kishi zum Abschluss und erzielte die 2:1-Führung. Die Steinbacher konnten nicht mehr kontern.

Trotz Personalnot ein starkes Spiel

„Wir haben trotz der Personalnot ein ganz starkes Spiel gemacht, waren ganz nah am Punktgewinn hier bei einem so guten Team. Da ist es dann extrem bitter, dass wir erneut nur mit leeren Händen da stehen“, ärgerte sich Daniel Ghoul, der hofft, dass in den nächsten Wochen Lukas Krautschneider und Dawid Szaszorwoski zurückkommen.

Beim spielenden Co-Trainer Patrick Wolf wird es wohl noch etwas länger dauern. „Wenn wir den ein oder anderen der fünf verletzten Spieler wieder zurückbekommen und genau so weiterspielen, wie wir das am Sonntag gegen Basara Mainz gespielt haben, bin ich doch recht zuversichtlich, dass wir in den kommenden Partien auch Punkte holen. Wir sind ja nicht weit weg, haben bislang immer auf Augenhöhe mit den Kontrahenten gespielt.“ Das Warten auf den ersten Sieg geht aber erst mal noch weiter.

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