Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: Zwei Donnersberg-Derbys in Steinbach und Rockenhausen

Hielt seinen Kasten letzten Mittwoch gegen die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg sauber: Steinbachs Torwart Dominik-Pascal Korz
Hielt seinen Kasten letzten Mittwoch gegen die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg sauber: Steinbachs Torwart Dominik-Pascal Korz.

Der TuS Steinbach empfängt die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg. Es ist kein Déjà-vu. Der Spielplan der Fußball-Bezirksliga Westpfalz sieht das Donnersberger Derby, das bereits unter der Woche im Verbandspokal stattfand, erneut vor. Ebenso erneut haben die Steinbacher Heimrecht. Anpfiff ist am Sonntag um 16 Uhr.

Mit einem 4:0 fertigte TuS Steinbach am Mittwochabend den Aufsteiger ab. Trainer Timothy Hanauer war nicht dabei, da er beruflich in Österreich weilte. Am Sonntag ist er aber wieder vor Ort. Die Steinbacher werden wohl mit einer anderen Mannschaft in die Ligabegegnung gehen. Am Mittwoch spielte laut Hanauer eine gemischte Elf aus erster und zweiter Mannschaft. „Wir nehmen Finkenbach sehr ernst, sie spielen mit viel Emotionen“, sagt Hanauer. Alexander Raab, Trainer der SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg macht auch deutlich: „Steinbach ist der klare Favorit, wir wollen versuchen, ein gutes Spiel abzuliefern.“

Am Sonntag steigt in der Bezirksliga ein weiteres Derby. Der FV Rockenhausen trifft um 15 Uhr auf eigenem Sportplatz auf den Landesliga-Absteiger ASV Winnweiler, der aktuell noch keinen Punkt eingefahren hat. „Personell stehen wir am Sonntag ganz gut da“, sagt der Rockenhausener Trainer Manuel Weber. „Wir haben beim 1:1 in der vergangenen Woche gegen Oberarnbach unser bislang bestes Saisonspiel gemacht. An diese Leistung gilt es am Sonntag anzuknüpfen.“ Der FVR geht als klarer Favorit in die Begegnung gegen einen ASV Winnweiler, der nach verheerenden Ergebnissen zu Saisonbeginn zuletzt beim Spiel gegen die SG Kirchheimbolanden/Orbis (1:3) nur knapp an einem Punktgewinn vorbeigeschrammt ist. „Wir werden nicht den Fehler machen und Winnweiler unterschätzen“, sagt Trainer Weber. „Der ASV ist neu formiert, die brauchen noch Zeit, um sich zu finden.“

Gerd Hanauer, der Coach des ASV Winnweiler, befand im Rückblick auf das letzte Spiel seiner Elf: „Gegen Kirchheimbolanden/Orbis hätten wir einen Punkt verdient gehabt, haben aber leider nach einer Ecke in der Nachspielzeit noch einen Kopfballgegentreffer kassiert. Das war bitter.“ Für Hanauer war aber auch wichtig: „Mal abgesehen vom Ergebnis haben wir in dieser Partie einen großen Schritt nach vorne gemacht. Gerade von der Einstellung her sind wir ganz anders aufgetreten als in den Begegnungen zuvor.“ Hanauer sieht sein Team aber in Rockenhausen wieder als Außenseiter. „Aber wir möchten wieder versuchen, alles zu geben. Schauen wir mal, was rauskommt“, sagt der ASV-Coach, der zusammen mit Franz Mayer die junge Mannschaft trainiert.

Bereits am Freitagabend empfängt die SG Alsenztal in der Bezirksliga Nahe den SV Winterbach.

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