Fußball
Bezirksliga Westpfalz: SG Rockenhausen/ Dörnbach empfängt SV Alsenborn
Die SG Rockenhausen/Dörnbach bleibt in der Fußball-Bezirksliga Westpfalz in der Rolle des Verfolgers. Am Wochenende steht die Mannschaft von Trainer Timothy Hanauer vor einer kniffligen Heimaufgabe. Beim SV Gundersweiler schwinden unterdessen die Chancen auf das Erreichen des fünftletzten Tabellenplatz. Für das Team um Spielertrainer Michael Hammerschmidt geht es eigentlich nur noch um eines.
„Wir haben nicht gut gespielt und glücklich gewonnen“, blickt Trainer Timothy Hanauer auf den 1:0-Erfolg der SG Rockenhausen/Dörnbach am vergangenen Sonntag beim Tabellenvorletzten TuS Schönenberg zurück. „Im Laufe des Spiel wurde immer klarer: Wer hier verliert, würde sich wahnsinnig ärgern. Es ist echt eine schlechte Fußballpartie gewesen“, sagt der SG-Coach. Vier Minuten vor Schluss gelang aber Danny Schulz mit dem 1:0 das Tor des Tages und bescherte der SG noch glückliche drei Punkte.
Harter Kampf
Somit bleibt das Hanauer-Team weiter im Rennen um den zweiten Tabellenplatz. Die SG Rockenhausen/Dörnbach liegt punktgleich mit dem Tabellendritten FCK-Portugiesen (beide 41 Punkte) sieben Zähler hinter dem Zweiten TuS Bedesbach-Patersbach. „So lange es möglich ist, wollen wir dran bleiben und vielleicht auch näher herankommen“, macht Hanauer klar. Am Sonntag empfängt die SG um 15.15 Uhr auf dem heimischen Kunstrasenplatz an der Obermühle den SV Alsenborn. Der kommende Gegner hat als derzeitiger Tabellenachter keine Chancen mehr auf den Aufstieg.
„Ich wundere mich schon, dass der SV Alsenborn nur im Mittelfeld steht. Eigentlich hätte ich gedacht, dass das Team doch viel weiter da vorne in der Liga mitspielen würde“, sagt Hanauer. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften t einem 2:2. „Man muss allerdings schon sehen, dass der SV Alsenborn seine Spiele, wenn er verliert, immer nur sehr knapp verliert“, sagt Hanauer. Wie zum Beispiel in der vergangenen Woche. Gegen den Spitzenreiter TSG Trippstadt unterlagen die Alsenborner vor heimischem Publikum nur mit 0:1.
„Ich erwarte einen harten Kampf“, sagt der SG-Trainer und macht klar: „Wir brauchen auf jeden Fall eine Leistungssteigerung. Wenn wir so spielen wie zuletzt gegen Schönenberg, dann wird es ganz schwer, gegen den SV Alsenborn etwas zu holen.“ Personell hat die SG für Sonntag einige Ausfälle. Unter anderem wird Mittelfeldspieler Alexander Schneider aus beruflichen Gründen fehlen.
Große Personalprobleme beim SV Gundersweiler
Der SV Gundersweiler musste am vergangenen Sonntag beim 1:4 auswärts gegen die SpVgg Waldfischbach-Burgalben die zweite Niederlage in Folge einstecken. Damit vergrößerte sich der Rückstand auf den fünftletzten Tabellenrang, der als sicherer Nichtabstiegsrang gilt, auf nunmehr 15 Punkte. Um den noch zu erreichen, müsste die Mannschaft von Spielertrainer Michael Hammerschmidt wohl schon alle ihre restlichen acht Partien gewinnen. Derzeit sieht es nicht danach aus.
Gegen Waldfischbach-Burgalben hatte der Coach nur zwei Ersatzspieler im Kader. Ob für das nächste Spiel am Sonntag, 15.30 Uhr, beim Mitaufsteiger SV Katzweiler, der auf dem neunten Rang steht und eigentlich in Sachen Ligaverbleib sicher sein kann, wieder mehr Akteure im SVG-Kader stehen, ist noch nicht sicher. Auch der viertletzte Rang, auf dem der FV Kindsbach steht, ist schon neun Punkte entfernt. Das Ziel des SV Gundersweiler dürfte es wohl sein, den drittletzten Rang zu verteidigen. Vielleicht könnte der am Saisonende doch noch zum Ligaverbleib reichen.