Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: SG Rockenhausen/Dörnbach im Aufwärtstrend

Erst waren die Fußballschuhe weg, dann glänzte er mit einem Hattrick: SG-Stürmer Fabian Schmitt (in Gelb).
Erst waren die Fußballschuhe weg, dann glänzte er mit einem Hattrick: SG-Stürmer Fabian Schmitt (in Gelb).

Bei der SG Rockenhausen/Dörnbach läuft es 2025 richtig gut. Der Bezirksligist hat in den bisherigen vier Pflichtspielen in diesem Jahr zehn Punkte eingefahren.

In der Tabelle ist das Team von Trainer Timothy Hanauer mittlerweile wieder auf den vierten Platz geklettert.

Am Sonntag spielen die SG-Akteure um 16 Uhr beim abstiegsbedrohten Ligavorletzten TuS Schönenberg. „Ein Dreier ist dort wieder Pflicht, wenn wir an den vorderen Teams über uns dran bleiben wollen“, sagt Hanauer und macht klar: „Falls der TuS Bedesbach-Patersbach und die FCK-Portugiesen patzen, wären wir richtig dran.“ Derzeit haben die SG-Akteure sieben Punkte Rückstand auf den Zweiten TuS Bedesbach-Patersbach.

SG am Sonntag zu Gast in Schönenberg

Beim 5:1 am vergangenen Wochenende in Dörnbach gegen das Ligaschlusslicht FC Fehrbach gelang Stürmer Fabian Schmitt im zweiten Durchgang ein lupenreiner Hattrick. Vor der Partie hatte der Angreifer gemerkt, dass seine Fußballschuhe weg waren. Der Keeper der Zweiten SG-Mannschaft hatte sie sich einfach genommen. Das war dann aber nicht der Grund, dass Schmitt erst in den letzten 30 Minuten der Partie gegen Fehrbach spielte. „Vor der Partie war klar, dass Fabian nur Auswechselspieler ist, weil die Jungs, die es eine Woche zuvor gegen Battweiler richtig gut gemacht hatten, auch gegen Fehrbach die Chance bekamen. Fabian wusste vorher, dass er erst auf der Bank sitzen würde“, betont Hanauer.

Ob der dreifache Torschütze des vergangenen Wochenendes gegen den TuS Schönenberg wieder von Beginn an ran darf, lässt der SG-Coach offen. „Dass wird entschieden, wie die Trainingseindrücke unter der Woche sind“, betont Hanauer.

Der nächste Gegner der Rockenhausen-Dörnbacher, der TuS Schönenberg, hat 15 Punkte Rückstand auf den ersten offiziellen Nichtabstiegsrang. Das Ziel des Ligavorletzten dürfte es sein, vielleicht noch den drittletzten Tabellenplatz zu erreichen und dann zu hoffen, dass letztlich doch nur zwei Teams absteigen. „Wir dürfen Schönenberg nicht unterschätzen“, macht Hanauer klar.

Gundersweiler bei Waldfischbach-Burgalben

Den drittletzten Rang in der Bezirksliga Westpfalz belegt derzeit der SV Gundersweiler. Auch für die Mannschaft von Spielertrainer Michael Hammerschmidt ist es im Moment keine gute Situation. Zwölf Punkte liegt der Aufsteiger derzeit hinter dem Fünftletzten VfB Reichenbach. Noch sind es acht Spiele. Realistischer ist da aber wohl nur noch das Erreichen von Rang 13, den der FV Kindsbach hält und der vielleicht doch noch zum rettenden Ufer werden könnte. Sechs Punkte liegt der SVG hinter den Kindsbachern.

Beim 0:2 am vergangenen Wochenende zu Hause gegen die FCK-Portugiesen spielte das Hammerschmidt-Team nicht so schlecht. Der Spielertrainer hofft nun, dass seine Mannschaft aus dem Auswärtsspiel am Sonntag, 15.15 Uhr, bei der SpVgg Waldfischbach-Burgalben Zählbares mit nach Hause nehmen kann. Der Gegner belegt den elften Tabellenrang. „Es ist schwierig geworden, den Ligaverbleib noch zu schaffen. Wir versuchen aber alles, den viertletzten Tabellenplatz noch zu erreichen. Vielleicht reicht das ja am Saisonende“, sagt Michael Hammerschmidt, der vor der anstehenden Partie gegen Waldfischbach-Burgalben betont: „Wir werden nichts abschenken, wir gehen auf den Dreier.“

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