Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: SG Rockenhausen/Dörnbach als Tabellenführer nach Burgalben

Nach dem Sieg in Trippstadt – hier kämpfen Benedikt Schmitt (links, Trippstadt) und Andreas Schick (Rockenhausen) um den Ball –
Nach dem Sieg in Trippstadt – hier kämpfen Benedikt Schmitt (links, Trippstadt) und Andreas Schick (Rockenhausen) um den Ball – will die SG Rockenhausen/Dörnbach in Waldfischbach-Burgalben nachlegen.

Die SG Rockenhausen/Dörnbach gewann in der vergangenen Woche das Topspiel in der Fußball-Bezirksliga Westpfalz bei der TSG Trippstadt mit 3:2 und übernahm wieder die Tabellenführung.

Am Sonntag wartet auf das Team von Trainer Timothy Hanauer erneut eine knifflige Auswärtsaufgabe. Aufsteiger SV Gundersweiler spielt derweil ebenfalls auswärts.

„Die Stimmung nach dem Auswärtserfolg in der vergangenen Woche ist natürlich exzellent. Aber in der Liga ist ja weiter alles beisammen, da kann man sich nicht ausruhen“, sagt SG-Trainer Timothy Hanauer. Der Sieg in Trippstadt, bei dem Alexander Schneider ein Doppelpack gelang, hatte aber auch zwei Wermutstropfen. Sowohl Sebastian Walther als auch Kapitän Danny Schulz sahen die Rote Karte. Beide sind somit nicht dabei, wenn Rockenhausen/Dörnbach am Sonntag, 15.15 Uhr, bei der SpVgg Waldfischbach-Burgalben antreten muss. „Sebastian hat wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte gesehen, Danny Schulz ging nach dem Spiel zum Schiedsrichter und wollte, wissen, warum er den Roten Karton gezogen hat. Daraufhin hat er als Spielführer auch Rot gesehen“, zuckt Hanauer mit den Schultern.

„Die SpVgg ist gleiches Kaliber wie Trippstadt“

Trotz der beiden fehlenden Leistungsträger ist Hanauer zuversichtlich, dass seine Mannschaft auch in Waldfischbach-Burgalben Punkte mitnehmen kann. Die SG Rockenhausen-Dörnbach hat an der Tabellenspitze einen Punkt Vorsprung auf den Zweiten VfR Kaiserslautern. Die SpVgg Waldfischbach-Burgalben liegt auf dem sechsten Rang. „Die SpVgg ist eigentlich gleiches Kaliber wie Trippstadt“, findet Hanauer. Waldfischbach-Burgalben ist auch hinter der SG Rockenhausen/Dörnbach das beste Heimteam der Liga.

Die Spielvereinigung holte in sechs Spielen 14 Punkte auf heimischem Feld. Das Team von Trainer Reiner Wadle hat zu Hause bislang noch nicht verloren. „Das wird sicher keine einfache Aufgabe, Waldfischbach-Burgalben hat am letzten Sonntag gegen den SV Battweiler mit 2:0 gewonnen. Das ist ein sehr gutes Team, vor allem auf eigenem Platz“, so Hanauer.

Beim SVG füllt sich wieder der Kader

Der SV Gundersweiler feierte am vergangenen Wochenende eine Überraschung. Das Team von Spielertrainer Michael Hammerschmidt gewann zu Hause gegen die favorisierte TSG Wolfstein-Roßbach mit 4:2. Damit bleibt der SV Gundersweiler in Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen. Der Rückstand auf den Tabellenzwölften SV Alsenborn beträgt für den Neuling derzeit fünf Punkte.

„Wir wollen weiter punkten“, sagt SV-Spielertrainer Hammerschmidt. Am Sonntag muss der Liga-14. und Drittletzte um 15.15 Uhr beim FC Rodalben antreten. Der liegt mit 19 Zählern auf dem elften Rang, hat aber in seinen vergangenen fünf Spielen elf Zähler geholt. Beim SV Gundersweiler sieht es personell zuletzt wieder besser aus. So langsam füllt sich der Kader des Aufsteigers wieder. Und Spielertrainer Hammerschmidt nähert sich wieder seiner alten Form. Gegen Wolfstein-Roßbach erzielte der Spielertrainer zwei Tore.

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