Fussball
Bezirksliga: Niederlagen „verboten“
„Punktetechnisch lief es in den vergangenen fünf Wochen gar nicht gut. Wir haben uns das natürlich ganz anders vorgestellt“, sagt Valon Lukaj und betont: „Es ist aber wie verhext. Wir haben in den vergangenen fünf Begegnungen eigentlich immer 60 Minuten lang gut gespielt, waren die klar bessere Mannschaft und hatten eine Vielzahl von Tormöglichkeiten. Doch der Ball will einfach nicht rein und hinten bekommen wir teils unnötige Gegentore. So viel Pech wie wir in den vergangenen Wochen hatten, das habe ich in meiner Karriere als Fußballer noch nie erlebt.“ Lukaj sagt: „Nun ist es doch so gekommen, dass es ganz eng wird in Sachen Platz fünf.“
SG Rockenhausen/Dörnbach braucht den Heimsieg
Aktuell liegt die SG Rockenhausen/Dörnbach in der Tabelle mit 14 Punkten auf dem siebten Tabellenrang in der Liga, die aus zehn Mannschaften besteht. Die ersten Fünf werden im kommenden Jahr in der Meisterrunde den oder die Aufsteiger ausspielen. Aktuell gehört die Lukaj-Elf nicht dazu. Aber das war das Saisonziel, das die Klubführung anpeilte. Lukaj selbst gibt sich gelassen: „Wir machen uns den Druck nicht. Für mich war das Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Es ist doch so, dass wir alles noch selbst in der Hand haben. Es sind noch fünf Spiele bis zur Winterpause, alles ist noch möglich und ich kann den Jungs auch eigentlich keine richtigen Vorwürfe machen. Das einzige ist: Der Ball geht zu selten ins gegnerische Tor.“ Lukaj hofft, „dass wir endlich wieder ein Erfolgserlebnis haben, der Knoten mit einem Sieg vielleicht endlich platzt und wir in den letzten Spielen der Hauptrunde in einen Lauf kommen. Das wäre super, wenn wir damit am Samstag starten könnten.“
Die SG empfängt um 17 Uhr vor heimischem Publikum das aktuelle Ligaschlusslicht FC Otterbach. Beide Mannschaften trennen derzeit vier Punkte. Im Hinspiel vor einigen Wochen gewann Rockenhausen/Dörnbach beim Tabellenletzten mit 5:3. Doch die Otterbacher haben in der Saison schon gezeigt, dass sie auch immer für eine Überraschung gut sind. Zu Hause trotzte der FCO dem Spitzenreiter Olympia Ramstein zum Beispiel ein 1:1 ab. Gegen den momentanen Tabellendritten TuS Bedesbach-Patersbach holte Otterbach, auch zu Hause, ein 2:2. „Diese Mannschaft ist einfach unberechenbar. Wir müssen voll konzentriert sein, vor allem ist es so, dass das Spiel für den FCO wohl schon die letzte Chance ist, noch einmal in Sachen Platz fünf eingreifen zu können. Sie müssen also gewinnen“, sagt Valon Lukaj.
Der SG-Coach wird übrigens am Samstag wohl auch wieder selbst auflaufen. „Ja, ich muss spielen“, erklärt er und sagt: „Nachdem Björn Bauer und Sven Willenbacher privat ziemlich eingespannt sind und uns erst einmal nicht zur Verfügung stehen, musste ich einspringen. Aber es ist in Ordnung. Das macht mir nichts aus und ich denke, für das Team ist es auch gut.“
Am Dienstag steigt wohl das Gipfeltreffen der Liga
Der Rückstand der SG Rockenhausen/Dörnbach auf den fünften Tabellenrang beträgt derzeit gerade einmal zwei Zähler. Aktuell hat der SV Nanz-Dietschweiler diesen begehrten fünften Platz inne. Sechster ist die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg. Die SG Rockenhausen/Dörnbach spielt am Dienstag, 1. November, 16 Uhr, beim SV Nanz-Dietschweiler. Es könnte bereits die Schlüsselpartie um die Meisterrunden-Qualifikation werden. „Wir denken erst einmal von Spiel zu Spiel“, sagt Valon Lukaj, der für beide Partien innerhalb von vier Tagen mit allen Leistungsträgern der vergangenen Wochen im Kader plant.
Der SV Kirchheimbolanden muss am Samstag, 15.30 Uhr, im Derby bei der SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg antreten. Theoretisch könnte das Team von Spielertrainer Timo Riemer mit einem Auswärtsdreier die Qualifikation für die Meisterrunde unter Dach und Fach bringen. Der SVK-Coach nimmt die Partie ernst. Genauso wie das vermeintliche Gipfeltreffen am Dienstag, 14.30 Uhr, wenn die Riemer-Elf auf dem Schillerhain den Spitzenreiter Olympia Ramstein empfängt. Riemer machte zuletzt klar, dass der SVK sich für die Meisterrunde die bestmögliche Ausgangssituation erarbeiten möchte. Ein Sieg gegen Ramstein wäre deshalb wichtig – selbst wenn der SVK sich vor der Partie schon seinen Platz in der Aufstiegsrunde gesichert hätte. Die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg muss am Dienstag, 14.30 Uhr, beim SV Mackenbach ran.