Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Belohnt werden, weil man die Umwelt schützt: Darum funktionieren Apps wie „Too good to go“

Placeholder-Image

Lebensmittel vor dem Müllcontainer bewahren und gleichzeitig bares Geld sparen: Von dieser Idee profitieren die Umwelt wie die Verbraucher gleichermaßen.

Rund ein Drittel aller Lebensmittel, die weltweit produziert werden, landet im Müll. Fisch und Fleisch werden ebenso verschwendet wie Obst und Gemüse, die auf den immer knapper werdenden landwirtschaftlichen Flächen angebaut wurden. Das ist bei einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, die ernährt werden will, ein untragbarer Zustand. Zudem ist diese Überproduktion klimaschädlich: Rund zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen entstehen für am Ende verschwendete Lebensmittel.

Gut findet das sicherlich niemand. Und doch werden Themen wie Gerechtigkeit und Klimaschutz nur ungern direkt vor der eigenen Haustür angepackt – weil’s halt oft unbequem ist. Umso besser ist die Idee für „Too good to go“, die drei Dänen bereits im Jahr 2015 hatten. Sie schafft eine echte Win-win-Situation für Umwelt, Gesellschaft und den einzelnen Verbraucher: Essen retten und dabei (nicht gerade wenig) Geld sparen. Die steigenden Nutzerzahlen zeigen, dass das funktioniert. Es bleibt zu wünschen, dass noch mehr Restaurants, Hotels oder Geschäfte aus dem Donnersbergkreis beim Lebensmittelsparen mitmachen.

x