Rockenhausen Beleuchtete Fenster als Sankt-Martins-Ersatz

Die Metzgerei Bessei ist einer von rund 15 Rockenhausener Betrieben, die sich an der bundesweiten Aktion beteiligt und ihre Scha
Die Metzgerei Bessei ist einer von rund 15 Rockenhausener Betrieben, die sich an der bundesweiten Aktion beteiligt und ihre Schaufenster mit Laternen geschmückt haben.

Vorneweg Ross und Reiter, dahinter ein Lichter-Meer, zahlreiche Eltern mit ihren Kindern, die von der örtlichen Kapelle begleitet „Ich geh’ mit meiner Laterne“ anstimmen und sich anschließend bei Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen an einem Lagerfeuer aufwärmen: So oder ähnlich würde normalerweise dieser Tage – besonders am 11.11. – in vielen Gemeinden rund um den Donnersberg das Martinsfest gefeiert. Aber normal ist derzeit bekanntlich so gut wie nichts, und so sind auch die obligatorischen Züge durch die Straßen der Pandemie zum Opfer gefallen.

Internet-Aktion wird zum Hit

Doch als kleinen Trost gibt es eine schöne Alternative, an der sich in unserem Kreis neben Privatpersonen und Kitas auch der Rockenhausener Gewerbe- und Verkehrsverein (GuVV) beteiligt: Dessen Vorstand hat seine Mitglieder aufgefordert, einer bundesweiten Aktion folgend ihre Schaufenster mit Laternen, Lichterketten oder anderen Illuminationen zu schmücken – die Idee dazu hatte Jennifer Brenzinger aus St. Leon-Rot, die damit zum Internet-Hit avancierte. Kindern soll so die Möglichkeit gegeben werden – natürlich jedes für sich mit seiner Familie – mit der selbst gebastelten Laterne durch die Straßen zu ziehen und die beleuchteten Fenster zu bewundern.

Bislang rund 15 Betriebe dabei

In Rockenhausen haben sich bislang rund 15 Betriebe der Initiative angeschlossen. „Ganz im Sinne von St. Martin wollen wir mit Hilfe der Laternen Hoffnung schenken in dieser schwierigen Zeit“, so der GuVV-Vorstand, der die Initiative bis Weihnachten ausdehnen will und auf weitere Mitstreiter hofft. Sicher ganz im Sinne des verehrten Soldaten und späteren Bischofs Martin von Tours. Dessen Botschaft aus dem 4. Jahrhundert, die Armen und Schwachen nicht zu vergessen, ist bis heute aktuell. Im Corona-Jahr vielleicht mehr denn je ...

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