Donnersbergkreis Beim besten Kostüm wird’s laut

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Eine Premiere erlebte die Fasnacht des Fußballsportvereins (FSV) Münsterappel in diesem Jahr: Hoch über dem Dorf stieg die Stimmung in der Forstberghalle bei der Faschingsparty, die der FSV erstmals als Alternative zu den Kappensitzungen früherer Jahre organisiert hatte. Einer der Höhepunkte war der Kostümwettbewerb, bei dem das Publikum dafür belohnt wurde, dass es sich mehr oder weniger aufwändig auf die Party vorbereitet hatte. Ausschlaggebend für den Sieg war die Lautstärke des Beifalls, die per Messgerät ermittelt wurde.

Es war aber nicht alles neu: In bewährter Manier führte Christoph Küsters durch das kurzweilige Programm. Auch die FSV-Nachtigalle, das singende Quintett, durften mit Stimmungs- und Schunkelliedern nicht fehlen. Carmen Höker und Christina Feidner schenkten sich derweil nichts beim Zwiegespräch zweier mehr oder weniger frustrierter Frauen, die sich Bosheiten an den Kopf warfen. Als Engelchen und Teufelchen betraten Annette Schreiber aus dem benachbarten Niederhausen und Burkhard Grünewald die närrisch geschmückte Bühne. Sie berichteten über das Gute und Böse im Menschen – mit ordentlich Lokalkolorit, so dass sie die Lacher auf ihrer Seite hatten. Gunter Hilgert, „eingeflogen“ aus dem weit entfernten Obermoschel, aber beim FSV längst fast wie zu Hause, plauderte aus seinem Nähkästchens als Bauersfrau Lena und über deren beruflichen Alltag. Ihre vermeintlich eingerostete Beziehungskiste thematisierten Michelle Lorenz und Dirk Frantz. Auf abenteuerlichste Art versuchten sie diese wieder in Schwung zu bringen, ehe Steve Krebs als Bundeswehrsoldat ausplauderte, wie sein dienstlicher Alltag aussieht. Vor dem großen Finale heizten einmal mehr die Nachtigalle die ohnehin gute Stimmung in Münsterappel an. |mhz

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