Winnweiler Bei Bischoff wird schon kein Bier mehr hergestellt
Es gebe „leider nur noch geringe Chancen“ für den Erhalt der Winnweilerer Brauerei Bischoff „in ihrer bisherigen Form“ – das sagt Insolvenzverwalter Jürgen Erbe auf RHEINPFALZ-Anfrage. Zwar hat es zuletzt einige Gespräche mit Interessenten gegeben, jedoch habe sich die notwendige Investitionssumme von geschätzt zwei Millionen Euro „als zu hoch für potenzielle Investoren herausgestellt“, berichtet Erbe.
Im August war das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung in ein Regel-Insolvenzverfahren übergegangen, nachdem die saarländische FDK-Beteiligungsgesellschaft kurzfristig erklärt hatte, doch nicht bei Bischoff einzusteigen. Wenig später beschloss die Gläubigerversammlung der Privatbrauerei, den Betrieb in Winnweiler kontrolliert herunterzufahren.
Das geschieht laut Erbe seit einiger Zeit. „Dass dieser Prozess mehrere Wochen dauert, ist völlig normal.“ Nur noch ein Teil der zuletzt rund 40 Mitarbeiter wird dafür benötigt. Bier gebraut wird bereits nicht mehr. Derzeit würden „die Maschinen, Geräte, Tanks und Leitungen gereinigt“, erläutert Jürgen Erbe.