Rockenhausen Bauplätze am Neuberg sollen bis Ende 2023 erschlossen sein
„Wenn alles zügig vonstatten geht, bin ich optimistisch, dass Ende 2023 gebaut werden kann“: Das hat erster Beigeordneter Werner Dietz (CDU) in der Sitzung des Rockenhausener Stadtrates bezüglich des geplanten Baugebiets am Neuberg gesagt. Am westlichen Stadtrand sollen 30 bis 40 Bauplätze entstehen. Diese sind dringend notwendig, weil im Römerhof mittlerweile alle Grundstücke vergriffen sind. Das Gelände in Verlängerung des Pfingstborns hatte der Stadtrat auf der Basis einer Wohnraumstudie als Standort für das neue Baugebiet auserkoren.
Dietz betonte allerdings auch, dass für eine Fertigstellung der Erschließungsarbeiten noch im nächsten Jahr alles optimal laufen muss: Es gelte „einige zeitliche Hürden zu überwinden, die nicht nur in unserer Hand liegen“. So ist für das Gebiet ein Bebauungsplan aufzustellen, den Beschluss dafür hat der Rat nun einstimmig gefasst. Die Dauer dieses Verfahrens zählte der Beigeordnete ebenso zu den Unwägbarkeiten wie naturschutzrechtliche Belange, die geprüft werden müssen.
Die letzte ausstehende Einigung mit einem Grundstücksbesitzer am Neuberg sei dagegen vermutlich unproblematisch: Der Eigentümer möchte im Tausch andere Areale, die Verhandlungen stünden vor dem Abschluss. Das Interesse an weiterem Wohnraum in Rockenhausen ist offenbar hoch: Für das künftige Baugebiet gibt es Dietz zufolge bereits gut 15 Voranfragen.