Donnersbergkreis „Bauch und Kopf“

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„Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein – und zwischen den Beiden steh’ ich.“ Der Refrain von Mark Forsters Song, der den gleichen Titel wie sein zweites Album hat, geht ins Ohr. Und irgendwie hat man beim Mitsummen das Gefühl, genau solche Situationen zu kennen. Der in Kaiserslautern geborene Sänger und Songschreiber, der in Winnweiler am Donnersberg aufwuchs und sich mittlerweile in Berlin seine Sporen verdient, hat irgendwie ein gutes Händchen für Titel, die ins Ohr gehen. Das gilt natürlich auch für seinen großen Hit auf dem Album: „Au Revoir“. Eine Nummer, die im Sommer ähnlich abging wie die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Deren Reise endete bekanntlich mit dem Pokal auf der Fanmeile in Berlin. Dort, vorm Brandenburger Tor, trat Forster vor kurzem auch auf. An Silvester vor einer Million Zuschauern. Klar, dass da „Au Revoir“ nicht fehlen durfte. Aber auch nicht seine zweite Single aus dem Album: „Flash mich“. Noch so ein Titel, der ins Ohr geht – und bei dem es nicht lange dauert, bis man den Refrain mitsummt: „Flash mich nochmal, als wär’s das erste Mal. Baby, Baby crash mich so oft du willst, ja bis ich nicht mehr kann. Und seit du da bist, sind alle Lichter an. Du machst, dass ich nicht mehr schlafen kann. Ich sehe uns zwei in alt und grau, mit weißen Harren und dickem Bauch.“ Dass er zwei Abgehnummern als seine Singles ausgewählt hat, passt eigentlich nicht so ganz zu „Bauch und Kopf“. Darauf kann es Forster nämlich auch ganz anders, nachdenklicher. „Immer immer gleich“ ist da ein Beispiel. Aber es ist auch das Schöne am zweiten Album des Pfälzers, dass es nicht langweilig wird. Mark Forster erfindet zwar die Musikszene nicht neu, aber das, was er macht, macht er ausgesprochen gut. So gesehen auch kein Wunder, dass der Pfälzer eine echte Nummer in der deutschen Musikszene geworden ist. (ssl)

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