Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel B-Klasse: Spitzenspiel zwischen TSG Zellertal und TuS Göllheim

Vergangenheit: Im Mai unterlag die TSG Zellertal 1:3 in Gauersheim. Hier verlädt Arthur Jung den TSG-Torwart Jannik Metzler zum
Vergangenheit: Im Mai unterlag die TSG Zellertal 1:3 in Gauersheim. Hier verlädt Arthur Jung den TSG-Torwart Jannik Metzler zum 1:1-Ausgleich. Mittlerweile spielt Gauersheim eine Liga höher, und Zellertal mischt in der Spitzengruppe der B-Klasse Nord mit.

Spitzenspiel in der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord: Am Sonntag, 15 Uhr, stehen sich mit der TSG Zellertal und dem TuS Göllheim die einzigen in der Liga noch ungeschlagenen Mannschaften gegenüber. Zellertal hat beim Duell Dritter gegen Erster die Verfolgerrolle inne. TSG-Trainer Roland Eifler gibt sich kämpferisch und will auch nach der Partie noch unbesiegt sein.

Fünf Spiele, 15 Punkte: Der TuS Göllheim steht mit makelloser Bilanz an der Tabellenspitze der B-Klasse. Absolviert hat der A-Klasse-Absteiger tatsächlich aber nur vier Partien. Die drei Punkte am vergangenen Spieltag, an dem eigentlich das Heimspiel gegen den SV Neuhemsbach angestanden hätte, gab es am grünen Tisch. Der bis dato ungeschlagene SV konnte keine Mannschaft stellen, es wäre wohl ein echter Härtetest für den TuS geworden. Der steht für die Mannschaft von Thorsten Mahler und Spielertrainer Daniel Fattler nun aber auch so auf dem Programm.

Eifler: „Heimspiele liegen uns einfach mehr als Auswärtsspiele“

Denn auf dem Rasenplatz in Harxheim ist die TSG traditionell stark. „Heimspiele liegen uns einfach mehr als Auswärtsspiele“, bestätigt Zellertals Trainer Roland Eifler. Seine junge Mannschaft ist aktuell gut in Form und neben dem TuS das einzige noch ungeschlagene Team der B-Klasse. Mit dem 4:1-Auftaktsieg gegen den TuS Steinbach II/SV Börrstadt oder dem 1:1 beim SV Neuhemsbach konnte sie zeigen, dass mit ihr zu rechnen ist. Beim torreichen 4:4 in Lohnsfeld ließ sie zwei Zähler liegen. „Mit dem Start bin ich zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, dass wir in den letzten beiden Jahren einen eher schlechten Auftakt hatten. Das Unentschieden in Lohnsfeld war an diesem Tag verdient. Dort tun wir uns fast schon traditionell schwer, warum auch immer“, analysiert Eifler.

Für die Partie am Sonntag erwartet er einen vor allem in der Offensive starken Gegner, sieht aber auch die eigenen Chancen: „Der Göllheimer Sturm ist gut besetzt, mit Marvin Mahler und Ramazan Andi haben sie dort gefährliche Spieler, da müssen wir aufpassen. Nichtsdestotrotz wollen wir unsere Serie fortsetzen und nicht verlieren.“ Das große Plus der TSG sieht Eifler in der mannschaftlichen Geschlossenheit: „Wir haben zwar aktuell etwas Verletzungspech, doch das zählt für mich nicht. Wer fehlt, der fehlt halt. Wir haben einige junge Spieler, die nachrücken und sich auch gut einfügen. Generell haben wir im Vergleich zu anderen Vereinen keine herausragenden Einzelspieler, sondern kommen über die Mannschaft. Unser Ziel muss es sein, Sonntag für Sonntag unsere Leistung abzurufen, auch jetzt gegen Göllheim.“

Gute Trainingsbeteiligung bei der TSG Zellertal

Blickt der TSG-Coach auf die Gesamtsituation in der B-Klasse, sieht er im vorderen Bereich einige Mannschaften auf Augenhöhe: „Da stehen für alle noch einige interessante Duelle an.“ Für seine Mannschaft sieht er durchaus die Möglichkeit, ein Wörtchen mitzureden: „Wenn ein Gegner sonntags besser ist, dann werden wir auch mal verlieren. Insgesamt ist es aber unser Ziel, so lange wie möglich vorne dabei zu bleiben. Die Trainingsbeteiligung ist gut. Im Moment macht es richtig Spaß.“

Am Sonntag werden sich in Harxheim zwei junge Mannschaften gegenüberstehen, die nach vorne spielen. Gemeinsam haben sie in dieser Spielzeit schon 45 Tore erzielt, blieben in keinem Spiel ohne Treffer. Es riecht nach Offensivspektakel, den Abwehrreihen dürfte kaum langweilig werden. Göllheim hat insgesamt die etwas bessere Ausgangsposition, könnte wohl auch mit einem Punkt leben, da man die TSG so auf Abstand hielte. Zellertal wiederum hätte durch einen Sieg die Chance, bis auf einen Zähler an den Primus heranzurücken.

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