Donnersbergkreis Aufsteiger SVA macht es beim 9:6 spannend

Waldfischbach-Burgalben. Was war das doch für ein heißer Thriller. Ein solches Drama, und dann ausgerechnet im Relegationsduell, in dem es um alles geht. Die Nerven lagen blank. „In dem 8:3 haben wir uns getäuscht. So hoch zu führen, da denkt man, man hat schon gewonnen. Aber der Gegner spielt dann befreiter auf“, bemerkte Carsten Giehl, Mannschaftsführer des SV Alsenbrück-Langmeil, nach dem Spiel. Um es kurz zu fassen: Seine Mannen sind Aufsteiger in die 2. Pfalzliga West, zwei Jahre nachdem sie dieses Privileg einbüßen mussten. Auf der Zielgeraden verloren sie gegen die TTA KASch Vinningen nach 8:3-Führung aber den Faden, retteten sich um ein Haar über die Linie. Mit einem 9:6. Niclas Bauer brachte dank seines überragenden 3:1-Erfolges über Rudolf Reiner die Langmeiler Schäfchen ins Trockene. Dabei hätte so viel Herzschlag, so viel Dramatik aus Sicht des SV Alsenbrück-Langmeil gar nicht sein müssen. Ohne Probleme führte er mit 8:3, als Ralf Erbeldinger gegen Hans-Georg Schimmel die dicke Klatsche auf dem Schläger hatte: Im entscheidenden fünften Satz lag er mit 9:6 vorne – und vergeigte es. Der Startschuss für eine Vinninger Aufholjagd, die erst bei Bauer enden sollte. Zum Glück. Denn beim 8:6 war die TTA mit gerade einmal zwei Sätzen zurück. Hätte sie die letzten beiden Begegnungen mit wenigstens 3:2 und 3:1 gewonnen, wäre sie beim 8:8 sogar der Aufsteiger gewesen. „Auf jeden Fall haben wir verdient gewonnen. Nächstes Jahr wird die Klasse für uns stark, die Gegner kann ich aber schwer abschätzen“, gibt Giehl einen kleinen Ausblick auf die 2. Pfalzliga. Auf den SVA wartet eine Mammut-Aufgabe. (ppp)